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Banken

Gebührenwahnsinn bei den Banken

29. Januar 2010 – admin

Der Januar 2010 sollte eigentlich erfreulichere Nachrichten mitbringen für die Geldbeutel der Verbraucher. Dass dies nicht so ist, liegt jedoch nicht an der Eiseskälte, die unser Land seit Wochen durchzieht, sondern an den Banken und deren Gebührenabzocke. Während die Geldinstitute Milliarden von Euro durch Risikospekulationen und Misswirtschaft verloren haben, sollen jetzt wohl die Kunden gleich doppelt die Zeche zahlen. Auf der einen Seite wurden mit staatlichen Hilfen, finanziert durch Steuergelder, einige Banken vor der Pleite bewahrt – auf der anderen Seite langen die Geldinstitute nun richtig zu, wenn es um Gebühren geht.

GIF-Banner 2,05 % - 250x300Da sind auf der einen Seite Gebühren kräftig erhöht worden, auf der anderen Seite werden den Kunden Gebühren berechnet, die gar nicht rechtens sind. Bei den Gebühren für Abhebungen an Geldautomaten, die durch Fremdkunden erfolgen, langen die Banken inzwischen richtig zu. Eine Untersuchung von 200 Banken, welche die Finanzberatung FMH vorgenommen, zeigt einen Anstieg von fast 13 Prozent bei den Gebühren, die für Bargeldabhebungen verlangt werden, wenn sie durch Kunden erfolgt, die entweder kein Girokonto bei dem betreffenden Institut haben – oder nicht zu dem jeweiligen Bankenverbund gehören, die sich gegenseitig kostenfreien Zugang zu Bargeld gewähren.

„Die Gebühren entsprechen nicht dem Aufwand und für einen Preisanstieg gibt es nicht den geringsten Grund“, sagte der Experte für Banken beim Verbraucherzentrale Bundesverband, Frank Paul, dazu in einem Interview mit der Zeitung „Handelsblatt“.

Während manche Banken inzwischen das Doppelte für das Abheben verlangen, sind andere dazu übergangen, die Gebühren für Rücklastschriften anzuziehen – obwohl diese an sich schon gar nicht rechtens sind. Und auch bei den Vorfälligkeitsentschädigungen für Kredite wird kräftig zugelangt – indem einfach ein anderer Zinssatz zugrunde gelegt wird, als eigentlich vorgegeben ist.

Wieso die Banken so unbesehen ihre Gebühren erhöhen konnten? Der Grund ist ganz einfach, dafür umso haarsträubender. Im vergangenen Jahr mussten die Geldinstitute ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die AGB, ändern, weil die EU die Umsetzung der neuen Richtlinien für den Zahlungsverkehr gefordert hatte, welche interessierte Leser unter http://www.kostenloses-konto.net/eu-gesetz-fuer-den-zahlungsverkehr.html nachlesen können. Dies haben so einige Banken dazu genutzt, ihre Gebühren gleich noch anzuheben und weiter auch da Gebühren einzuziehen, wo diese gar nicht rechtens sind. Und Erst vor wenigen Tagen hatte die Stiftung Warentest die „Mangelnde Transparenz bei Entgelten“ bei den Banken kritisiert.

Und wie sollte man als Kunde nun handeln? Einspruch einlegen, sich bei der betreffenden Bank beschweren. Und wenn es gar nicht mehr anders geht zu einer anderen Bank wechseln und das alte Konto kündigen. Auf der Suche nach einem neuen Konto ist ein Girokonto Vergleich wie etwa auf http://www.kostenloses-girokonto.net/girokonto-vergleich.html sehr hilfreich, der einen Überblick bietet auch über kostenlose Girokonten.

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