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Banken

Die Sicherheit von Kreditkarten – Auch das EMV-System hat seine Lücken

17. Februar 2010 – admin

Wir alle erinnern uns noch gut an die Plastikkarten-Probleme zu Beginn dieses Jahres. Viele Kreditkarten und EC-Karten waren davon betroffen. Schuld war ein mit der EMV-Technologie ausgestatteter Chip, der falsch programmiert war und deshalb den Wechsel zur Jahreszahl 2010 nicht hinbekam.

Eingeführt wurden die EMV-Chips, um EC-Karten und Kreditkarten sicherer zu machen. Was britische Forscher nun jedoch herausfanden, widerspricht dem ganzen neuen Sicherheitssystem.Sie testeten die Nutzung von Plastikkarten, ohne deren Geheimzahlen zu kennen. Und konnten damit Transaktionen des Zahlungsverkehrs durchführen.

Kreditkarte 118 x78Dass die Banken und die Kreditkartenunternehmen diesen Vorwurf, die EMV-Technologie sei nicht sicher, nicht auf sich sitzen lassen würden, ist klar. Sie warfen den Forschern der Universität Cambridge vor, den Test mit einer veralteten Version der Chipkarte durchgeführt zu haben.

Der Zentrale Kreditausschuss gab zwischenzeitlich die Mitteilung heraus, dass die Sicherheitslücke in Deutschland nicht bestehen würde. So schreibt der ZKA in seiner aktuellen Pressemitteilung unter anderem:

„Bei der Untersuchung des Angriffsszenarios stellte der ZKA fest, dass dieser mit girocard-Karten an Geldautomaten und an POS-Terminals des girocard-Systems in Deutschland nicht möglich ist. Die in Deutschland verwendeten EMV-Spezifikationen bieten bereits Mechanismen zur Abwehr des beschriebenen Angriffs. Diese Mechanismen wurden im girocard-System bereits von vornherein implementiert. Das Vorspiegeln einer erfolgreichen PIN-Prüfung ist somit nicht möglich.“

Die Forscher hingegen hatten bei ihren Tests sowohl die Kartenterminals als auch die Karten „überlistet“. Während dem Terminal signalisiert wurde, die benutzte Karte hätte die Geheimzahl identifiziert, wurde der Karte selbst signalisiert, die Transaktion würde mittels einer Unterschrift durchgeführt werden. So wurde der normale Ablauf gestört und der Bezahlvorgang selbst wurde dann vom Kartenterminal und von der genutzten Karte autorisiert, so dass die Transaktion durchgeführt werden konnte.

Die Forscher aus Cambridge zeigten damit, wie einfach es ist, die Sicherheitsschranken bei der Nutzung von Kreditkarten zu umgehen, obwohl sie als vermeintlich kaum umgehbar gelten. Die hochgelobte EMV-Technologie, welche Kreditkarten sicher machen sollte, scheint also doch zu versagen in Sachen Sicherheit. Einen entsprechenden Ratgeber mit zahlreichen Tipps finden interessierte Leser unter http://www.kostenlose-kreditkarten.net/kreditkarten-sicherheit.html.

Da hilft nur eines: Sobald eine Kreditkarte oder eine EC-Karte verloren geht, muss die Karte umgehend gesperrt werden. Dies hilft, einer Nutzung durch unbefugte Personen zuvor zu kommen, oder zumindest nicht selbst dafür aufkommen zu müssen – wenn der Nachweis erbracht werden kann, dass man die Geheimnummer nicht aus der Hand gegeben hat. Eine Übersicht entsprechender Rufnummern hält etwa das Portal kostenlose-kreditkarten.net unter http://www.kostenlose-kreditkarten.net/rufnummern-kreditkartensperrung.html bereit.

In zukünftigen Gerichtsverfahren gegen Kreditkartenunternehmen, die für einen Diebstahlschaden bei rechtzeitiger Kartensperrung nicht aufkommen wollen, und den Nutzer selbst verantwortlich machen für den finanziellen Verlust, könnte hingegen das Ergebnis der britischen Forscher von großer Bedeutung sein.

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