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Lastschriftverfahren bei EC-Karten: Neue Mindeststandards sollen kommen

19. Juli 2011 –

Vor einiger Zeit machten Gerüchte die Runde, dass es beim Lastschriftverfahren bei EC-Karten zum Datenklau gekommen sei. Das betroffene Unternehmen wies die Vorwürfe vehement zurück, dennoch blieb für Datenschützer ein bitterer Beigeschmack – der sie zum Handeln bewegte. Bald soll es deshalb neue Mindeststandards beim Bezahlen per Unterschrift via EC-Karte geben.

Die Datenschutzbehörden aus Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen wollen geänderte Richtlinien beim Zahlen per Unterschrift. Die Zahlungsbelege sollen dann maximal zwei Wochen aufgehoben werden können, danach müssen sie entsorgt werden.

Der Handel ist an die neuen Mindeststandards für das Lastschriftverfahren bei EC-Karten jedoch nicht gebunden. Bislang ist dies nur eine Empfehlung der Datenschützer, ohne jede rechtliche Vorgabe. Dies könnte sich aber ändern, sollte einem Unternehmen tatsächlich die Datenweitergabe der Kunden nachgewiesen werden.

Empfehlenswerter ist es deshalb, mit der Eingabe der Geheimnummer zu bezahlen anstatt per Unterschrift. Denn: niemand liest auf den Kassenzetteln das Kleingedruckte, bevor er unterschreibt. Wenn mit der PIN bezahlt wird bei der EC-Karte kann der Weitergabe von Daten auch nicht zugestimmt wird, da mit der Geheimnummer nur der Zahlungsvorgang selbst bestätigt wird, nicht aber sonstige Vorgänge oder eine unbefugte Lastschrift.

Dennoch sollte für die Einhaltung der Sicherheit beim Bezahlen mit der EC-Karte daran gedacht werden, dass die Karte und die PIN nicht zusammen aufbewahrt werden sollten. Sonst kann bei allen Vorsichtsmaßnahmen beim Bezahlvorgang dann letztlich doch was abhanden kommen – und dann wird es richtig teuer!

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