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Banken

Europäische Zentralbank: Neuer Präsident und alles bleibt beim Alten

02. November 2011 –

Der Wechsel an der Spitze der Europäischen Zentralbank hatte bereits im Vorfeld schwarze Schatten geworfen. Der als Nachfolger von Jean-Claude Trichet favorisierte Bundesbank-Chef Axel Weber warf nicht nur in Sachen EZB plötzlich das Handtuch, sondern verließ auch vorzeitig seinen Posten bei der deutschen Notenbank. Statt Weber kam deshalb Mario Draghi, für die einen der Wunschkandidat, für die anderen das kleinere Übel. Doch hat sich mit ihm auch etwas verändert bei der EZB, oder bleibt nicht etwa alles beim Alten?

Trichet war in den Monaten vor seinem Abschied heftig kritisiert worden ob dem Kauf von Staatsanleihen hoch verschuldeter Länder durch die Europäische Zentralbank. Ob Draghi damit weitermachen würde, war die große Frage – denn der Ankauf der Staatsanleihen ist nicht nur höchst umstritten, sondern widerspricht möglicherweise sogar geltendem Recht.

Die Frage wurde gestern dann, am 1. Tag von Mario Draghis Amtszeit als EZB-Präsident, prompt auch schon beantwortet: ja, es wird weitergemacht wie bisher, die Europäische Zentralbank kaufte italienische und spanische Staatsanleihen auf.

Die Euro-Investoren mag dies zeitweise beruhigt haben, die Gemeinschaftswährung liegt aktuell wieder auf 1,3745 Dollar, aber wie lange der Euro sich so halten kann, ist fraglich. Die Probleme, die Griechenland der Euro Zone nun bereitet, sind nicht nur eine Herausforderung an die Nerven der anderen Ländern der Währungsunion, sondern könnten auch das baldige Ende des Euro, wie er heute bekannt ist, darstellen.

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