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Banken

Pfändungsschutz: Ab 2012 gilt nur noch das P-Konto!

22. Dezember 2011 –

Auf kommendes Jahr ändert sich einiges in Deutschland. Während die Zeiten für Überweisungen deutlich reduziert werden, gilt in Sachen Pfändungsschutz eine neue Gesetzeslage. Nur wer dann ein so genanntes P-Konto hat, ist dann auch vor Pfändung geschützt. Bis Ende 2011 gilt die bisherige Regelung, dass Hilfe zum Lebensunterhalt und andere Sozialleistungen binnen sieben Tagen vom Girokonto abgehoben werden können, danach ist der Pfändungsschutz weg. Nicht möglich war bei diesem Schutz der Sozialleistungen, dass Überweisungen möglich waren. Zudem konnte das Geld nicht am Automaten abgehoben werden, da das Konto nur noch für Barabhebungen am Schalter offen war.

Seit der Einführung des Pfändungsschutzkontos sieht dies ganz anders aus. Bis zur Pfändungsfreigrenze kann der Kontoinhaber bei einem P-Konto über das auf seinem Girokonto befindliche Geld verfügen –via Abhebungen am Bankautomaten und auch für Überweisungen.Der bisherige Pfändungsschutz fällt ab 2012 weg, dann ist nur noch der vor Pfändung geschützt, der ein P-Konto führt – dafür gilt der Schutz dann für alle Einkommen, und nicht nur für Sozialleistungen. Bislang lassen sich einige Banken das Führen eines Pfändungskontos teuer bezahlen, dies könnte sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Der Verbraucherzentrale Bundesverband macht sich auch weiterhin stark für das Girokonto für Jedermann und die Gleichstellung der Pfändungsschutz-Konten zu herkömmlichen Girokonten.

Die Umstellung eines Girokontos in ein P-Konto geht mittlerweile sehr einfach. Nicht möglich ist es jedoch, mehrere Konten umzuwandeln in ein Pfändungsschutz-Konto, auch nicht möglich ist das Führen von Gemeinschaftskonten P-Konto. Dennoch ist der Pfändungsschutz durch ein solches Konto sehr wichtig, da immer mehr Menschen überschuldet sind. Rechtzeitig umzuschulden mit einem günstigen Ratenkredit (entsprechende Angebote und Vergleiche finden Sie z.B. unter http://www.ratenkredite.net) kann dabei helfen, erst gar nicht in der Überschuldung zu landen.

Eine Antwort zu “Pfändungsschutz: Ab 2012 gilt nur noch das P-Konto!”

  1. Leopold sagt:

    Auch ein P-Konto bietet keinen optimalen Schutz, wenn die Bank – hier Sparkasse MM-LI-MN – ihre eigenen – gesetzwidrigen – Berechnungsmethoden anwendet (Pfändung von Geldern unterhalb des eigentlich pfändungsgeschützten Sockelbetrages).
    Machen aber auch andere Banken/Sparkassen so …
    Siehe dazu Bericht bei Frontal21(ZDF) vom 08.05.12 unter dem Titel
    “Banken plündern Konten von klammen Kunden”
    (ist dort in der Mediathek zu finden – Kurzlink dazu http://www.doiop.com/frontal21

    Beschwerden an die Rechtsabteilung der Bank werden ignoriert, werden
    einfach gar nicht beantwortet.

    Da hilft nur eine Beschwerde an BaFin, Bundesjustizministerium etc. oder
    eine Klage, um wieder an die einbehaltenen Gelder zu kommen.

    Ein Urteil dazu, dass diese “bankeigenen” Berechnungsmethoden nicht
    zulässig sind, gibt es bereits vom AG Köln (AZ 142 C 441/10).

    Trotzdem machen die Banken was sie wollen !!

    Das Thema wird auch hier behandelt: http://www.p-konto-forum.de
    Dort sind Ansprechpartner für entsprechende Beschwerden von mir veröffentlicht.




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