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Girokonto: Mindestpreis für Kontoüberziehungen kommt

31. Mai 2012 –

Beim Girokonto wird ein Unterschied gemacht zwischen geduldeter Überziehung des Girokontos und einem Überziehungskredit. Vielen Kontoinhabern ist oftmals nicht klar, dass dies letztlich zwei ganz unterschiedliche Arten von Kredit sind, die auch ganz unterschiedlich kosten.

Der Dispokredit ist der mit der Bank vereinbarte Kredit und kann im vollen Rahmen genutzt werden. Je nach Bank wird der Dispo bei einer Kontoeröffnung automatisch geöffnet, oder muss extra beantragt werden. Der Überziehungskredit hingegen ist kein vereinbarter Kredit. Der Fall der „geduldeten“ Kontoüberziehung tritt ein, wenn bei einer Abbuchung nicht genug Geld auf dem Girokonto ist und das Konto dadurch dann ins Minus rutscht, ohne dass ein Dispokredit genehmigt wurde.

Dies macht die Sache dann deutlich teurer als der sowieso schon oft teure, aber dafür genehmigte Dispokredit, der auch schon nicht ohne ist, wenn es um die Zinsen geht. Beim Überziehungskredit, der nicht vereinbarten Überziehung des Girokontos, sind die Zinsen um einiges höher als der Dispo, da die Banken „Strafzinsen“ für eine solch geduldete Überziehung berechnen – die stellenweise gar bei fünf Prozent p.a. liegen. Für diesen Zinssatz bekommt man heutzutage teilweise schon einen Ratenkredit. Beim Überziehungskredit kommt dieser Zinssatz jedoch auf den meist sowieso schon teuren Dispozins drauf, was die Kontoüberziehung dann richtig teuer macht.

Bald dürfte eine solche Überziehung statt Dispokredit noch teurer werden. Der Mindestpreis für die Kontoüberziehung wird zumindest von der Deutschen Bank zum 1. Juli dieses Jahres eingeführt, weitere Banken dürften folgen. 6,90 Euro werden dann je Quartal fällig für die geduldete Überziehung des Girokontos, selbst wenn das Konto nur einen Euro im Monat überzogen wird.

Dies zeigt, wie wichtig es ist, vor der Entscheidung für ein Girokonto das Lesen des Preis- und Leistungskatalogs der jeweiligen Bank zu stellen, um nicht im Nachhinein mehr zahlen zu müssen, als es bei anderen Banken der Fall wäre. Bei einem Girokonto Vergleich lohnt es sich deshalb, genau hinzusehen und nicht nur auf die Kontoführungsgebühr zu achten. Denn oftmals ist es nicht die monatliche bzw. vierteljährige Gebühr, die ein Girokonto teuer macht, sondern andere Posten wie Dispokredit, Überziehungskredit, Kosten für Barabhebungen etc. Dabei muss ein Girokonto nicht teuer sein, das gründliche Vergleichen, wie unter http://www.kostenloses-girokonto.net/, kann deshalb sehr lohnenswert sein.

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