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GfK erwartet Anstieg der Konsumausgaben in 2014

17. Februar 2014 –

Die Deutschen sind konsumfreudig wie nie, und dies dürfte sich auch 2014 wohl nicht so schnell ändern. Wie die Nürnberger Marktforscher von GfK prognostizieren, „werden die Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2014 real um 1,5 Prozent steigen“, wie der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Matthias Hartmann, bei einer Pressekonferenz verlautbarte.

Lebensmittelhandel wird 2014 profitieren

Damit steigt der Konsum privater Hand noch deutlicher als in 2013, was vor allem die derzeit schwankende Binnenkonjunktur wieder stützen wird, und dies möglicherweise sogar nachhaltig. Vor allem für den Lebensmittelhandel erwartet GfK für dieses Jahr „deutlich steigende Umsätze“. Dabei wird der restliche Einzelhandel laut der Marktforscher jedoch nur ein moderates Wachstum haben in 2014. Die Ausgaben für Renovierungen, Immobilien und Reisen liegen indes im Trend.

Etwas anders sieht es in der gesamten EU aus. Hier zeichnet die Gfk-Prognose ein anderes Bild von einem Wachstum von 0,5 bis maximal 1,0 Prozent – und damit niedriger als in Deutschland. Doch hierzulande sehen die privaten Haushalte positiv gestimmt in die Zukunft und sehen die Krisenfolgen zumindest in Deutschland überwunden. Zudem wird sich ihrer Ansicht nach die Konjunktur auch in diesem Jahr weiter auf positive Weise entwickeln. „Mit dieser Einschätzung liegen sie auf einer Linie mit den Prognosen der Wirtschaftsinstitute und Unternehmen.“, schreibt GfK dazu.

Einkommenserwartung auf höchstem Stand seit 13 Jahren

Der Gfk-Indikator für die Einkommenserwartung lag im Januar 2014 auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren, was eine klare Folge des wirtschaftlichen Aufschwungs ist. Geht es Deutschland konjunkturell betrachtet gut, sind auch steigende Löhne und Gehälter zu erwarten. Zudem glauben die privaten Haushalte, dass derzeit ein günstiger Zeitpunkt ist, größere Anschaffungen vorzunehmen. Und so erreichte der GfK-Indikator für die Anschaffungsneigung im Januar dieses Jahres auf einem Sieben-Jahres-Hoch.

Sparneigung weiter auf einem historischen Tiefststand

Die Zinsen für Spareinlagen sind niedrig, die Sparneigung deshalb nicht weniger schlecht. Die Sparneigung ist auch im Januar dieses Jahres weiter auf einem historischen Tiefststand, und wird sich wohl, solange die Sparzinsen so niedrig sind, auch nicht mehr aus diesem Tal bewegen. Vor allem wird derzeit in Immobilien investiert, wie die Schätzungen des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung zeigen, so das GfK. Laut ifo stieg die Zahl der Wohnungsbaufertigstellungen im vergangenen Jahr um gut 16 Prozent. Und ein Ende dürfte angesichts der derzeit immer noch niedrigen Bauzinsen wohl kaum in Sicht sein.

Quelle: Pressemitteilung der GfK vom 12.02.2014

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