Ihr Name mutet an, als würde sie von irgendeinem britischen Unternehmen ausgegeben werden, doch eigentlich kommt sie aus dem Hause der LBBW, der Landesbank Baden-Württemberg. Die CristalCard ist damit eine weitere Kreditkarte auf reiner Guthabenbasis, wodurch die Konkurrenz der Kreditkarte im Bereich der Prepaid Karten immer größer wird.
Bei dieser „schwarzen Kreditkarte“ der LBBW wird vor allem damit geworben, dass sie die günstigste Prepaid Kreditkarte ist, die derzeit auf dem deutschen Markt erworben werden kann. Mit einer Jahresgebühr von 37,90 Euro bietet sie dies auch allem Anschein, wenn nicht andere Komponenten mit einbezogen werden. So zum Beispiel: Einen kleinen Nachteil hat die Sache mit der CristalCard jedoch: Es erfolgt keine Verzinsung des auf der Karte befindlichen Guthabens.
Dies bietet jedoch die Prepaid Kreditkarte der Landesbank Berlin. Die LBB berechnet für ihre Guthaben-Kreditkarte zwar eine Jahresgebühr von 39 Euro, dafür gibt es eine Verzinsung des Kartenguthabens. Außerdem ist die Wahl eines individuellen Designs bei der schufafreien Kreditkarte der Landesbank Berlin kostenlos – wohingegen für die gleiche Leistung bei der CristalCard eine Gebühr von 9,90 Euro berechnet wird. Diese ist zwar einmalig zu zahlen, dennoch sind dies zusätzliche Kosten, welche für diese Kreditkarte anfällt – und die aber nicht in die Jahresgebühr einberechnet ist.
Die CristalCard der LBBW wird sich erst auf dem Markt behaupten müssen, um wirklich konkurrenzfähig zu sein gegenüber anderen Prepaid Kreditkarten. Hätte sie hingegen den Zusatz einer Girokonto-Funktion, würde sie derzeit nur der Konkurrenz der Suprema Card von der Schwäbischen Bank gegenüberstehen. So aber ist die Zahl der bereits auf dem Markt aktiven Prepaid Kreditkarten Anbieter groß – und nicht immer belebt bekannt die Konkurrenz auch wirklich das Geschäft.

