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Banken

Geld vom Girokonto an Automaten fremder Banken abheben – Verbraucherschutzministerium fordert einheitliche Lösung

18. August 2010 –

Seit Jahren ärgern sich Kunden über die Abhebegebühren an so genannten Fremdautomaten. Nachdem im vergangenen Herbst die AGB der Banken und Sparkassen geändert werden musste, um im Bereich Zahlungsverkehr den rechtlichen Bestimmungen der EU angepasst zu werden, haben dies viele der Kreditinstitute gleichzeitig dazu genutzt, die Gebühren für einige Dienstleistungen anzuheben – und anderem für die Abhebungen von Bargeld von Kunden anderer Bankverbünde. Dies hat für heftige Diskussionen gesorgt, da so Gebühren bis zu 20 Euro herauskamen unter dem Strich und sich sowohl Kunden als auch andere Banken über den Tisch gezogen fühlten.


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Der Streit um die Gebühren ging weiter, fand aber erst dann zur Ruhe, als das Verbraucherschutzministerium unter Ministerin Aigner die Banken und Sparkassen zu einer Regelung aufrief, die der Dienstleistung angemessen sein. Die Geldinstitute setzten sich dann an einen Tisch und fanden vorerst eine Lösung. Damit sollte es, angesichts der Kreditinstitute, gut sein mit Annäherung an die Kunden.

Doch Verbraucherschutzministerin Aigner ging die 5 Euro-Lösung immer noch nicht weit genug, bevor sie jedoch rechtliche Schritte einleiten konnte, trat eine andere Behörde auf den Plan, das Bundeskartellamt. Dieses forderte die Banken und Sparkassen zu einer einheitlichen Lösung auf, da die 5 Euro, die von den Geldinstituten festgesetzt wurden, immer noch zu hoch angesetzt waren – und das Ganze sehr nach einer Absprache der Banken roch, statt nach einer richtigen Regelung zum Schutz der Kunden.

Am 31. August sollen die Kreditinstitute dem Bundeskartellamt eine Lösung vorlegen, seit heute scheint jedoch klar zu sein: sie kommen zu keiner Einigung, die Banken und Sparkassen. Dies berichtet heute auch das „Handelsblatt“ und macht damit nur deutlich: Dass die Bankenlandschaft in Deutschland in sich gerne auch bei den Kosten einen auf Konkurrenz macht – zu Lasten der Kunden und auf dem Rücken der Kunden.

Es ist zu erwarten, dass das Verbraucherschutzministerium sich jetzt auch wieder einschalten wird. Vielleicht wird es Zeit, den Banken endlich auch in Hinsicht der Gebühren Zügel anzulegen und sie nicht machen lassen, was sie wollen, wie es jetzt in verschiedenen Bereichen der Fall ist.

Für den Kunden gibt es so lange nur eine Lösung: Konten führen bei Banken, die Gebührenfreiheit versprechen für Geldabhebungen, egal an welchem Automaten – und dieses Versprechen dann auch einhalten. Einen Überblick darüber, welche Banken derartige Konten anbieten, liefern unter anderem folgende Links:

http://www.kostenloses-konto.net/girokonto-vergleich.html

http://www.kostenloses-girokonto.net/girokonto-rechner.html

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