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Großrazzia bei der Landesbank Baden-Württemberg am heutigen 07.12.

07. Dezember 2009 –

„Staatsanwaltschaft knöpft sich Top-Management vor“ titelt heute „Spiegel Online“, die Redaktion von www.finanznews-123.de liefert auch gleich den Grund dazu – “ Verdacht: Besonders schwere Untreue“. Es geht heiß her im beschaulichen Baden-Württemberg, in dem die Sonne sonst eher die Menschen und den Wein zugleich verwöhnt – und man sonst nicht so gern „schwätzt“ über die Dinge, die man eigentlich lieber unter den Teppich gekehrt haben möchte.

Doch an Tagen wie heute geht es nicht mehr, da schaut der Dreck dann unter dem Teppich hervor und gleich 240 Beamte von der Bereitschaftspolizei und vom LKA BW heben den mit Dreck voll gesogenen Teppich ganz hoch.

Bei der heute morgen durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg in einer gemeinsamen Presseerklärung bestätigten Razzia in der LBBW-Zentrale und zehn Privatwohnungen werden die früheren Machenschaften von sieben amtierenden und ehemaligen Vorstandsmitgliedern der Landesbank Baden-Württemberg.

Dabei es um die den Verdacht der besonders schweren Untreue, nachdem Ende 2006, als die Immobilienkrise immer deutlicher wurde, immer noch Millionenbeträge in riskante Finanzanlagen in den USA flossen. Bislang ist nicht bekannt, um welche Höhe an verschleuderten Millionen es sich handelt. Klar ist nur, dass die Ermittlungen, welche seit Ende des vergangenen Jahres im Gange sind, nun die heutige Großrazzia zur Folge hatten. Dabei sollen durch die Beamten Unterlagen beschlagnahmt worden sein.

Es wird nun also langsam aber sicher ernst gemacht mit der Tatsache, dass nicht mehr weg geschaut wird von Seiten des Staates, sondern genauer hingesehen. Die LBBW selbst hat bis jetzt keine offizielle Stellungnahme abgegeben zu den Durchsuchungen. Klar ist nur, dass es nun immer enger wird für jene, die auf Teufel komm raus mit Millionen von Euro gezockt haben. Die Zockermentalität im Bankgewerbe wird nun endlich genauer unter die Lupe genommen. Vielleicht wurde mit der heutigen Großrazzia nun endlich ein Wendepunkt erreicht, der auch vom Gesetzgeber aufgegriffen wird. Neue Finanzmarktregeln müssen her, und zwar klare Regeln und eine klare Linie – unabhängig davon, welche Koalitionsparteien gerade an den Hebeln der Macht sitzen.

Die LBBW macht aber nicht nur negative Schlagzeilen. Für Verbraucher bietet sie zum Beispiel seit einiger Zeit eine kostengünstige Kreditkarte ohne Schufa an, die es im hier zu findenden Vergleich des Fachportals kostenlose-kreditkarten.net auf einen hervorragenden dritten Platz bei den Jahresgebühren schafft.

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