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Kredite

Revolving Credit Cards – US-Notenbank zieht Regeln für Kreditkarten an

18. Januar 2010 –

Die Kreditkartenbranche in den USA ist immer wieder in Verruf gekommen in den vergangenen Jahren. Hohe Zinsen bei Kreditkarten, noch höhere Mahnzinsen im Falle des Zahlungsverzugs des Kunden. Und die Ausgabe von Kreditkarten an jedermann, egal ob das Einkommen dazu überhaupt da war und der Kreditrahmen die Bonität dann auch berücksichtigt hat.

Zum 22. Februar dieses Jahres wird es nun erst für die Kreditkartenunternehmen in den USA. Die US-Notenbank Federal Reserve will dem Treiben der Branche nicht mehr zuschauen und führt nun neue Regeln für den Verbraucherschutz ein.

Kreditkarte 118 x78Und dies gleich in zwei verschiedenen Richtungen. Zum einen sind davon die Kreditkarten für Jugendliche betroffen. Ab dem 22. Februar 2010 dürfen Kreditkarten an Personen unter 21 Jahren nur noch dann herausgegeben werden, wenn entweder der Antragsteller für die Kreditkarte über genügend eigenes Einkommen verfügt. Oder ein Bürge über 21 Jahren mit genügend Einkommen den Kreditkartenvertrag mit unterschreibt, seien es die Eltern oder eine andere Person, welche die neuen Vorgaben der US-Notenbank erfüllt.

Doch nicht nur bei Kreditkarten für Jugendliche greift die Federal Reserve nun mit den neuen Verbraucherschutzregeln ein. Auch im Bereich der so genannten Revolving Kreditkarten wird es eine neue Gesetzgebung führen. Während hier bisher recht viel „Narrenfreiheit“ bestand für die Kreditkartenunternehmen und sie diese auch fleißig nutzten, in dem sie beliebig die Zinsen für den bewilligten und auch bereits genutzten Kreditrahmen anzogen.

Ab 22. Februar wird dies nun anders. So gibt das neue Verbraucherrecht in den USA vor, dass die Zinsen für Revolving Kreditkarten im ersten Jahr nach Kartenausgabe gar nicht ansteigen dürfen, im zweiten Jahr erst 45 Tage nach der Bekanntgabe einer Zinserhöhung.

Das harte Eingreifen der US-Notenbank soll eine Kreditkartenblase verhindern, die längst befürchtet wird. Viele Bürger in den USA sind aufgrund von Kreditkartennutzungen und der Verlagerung ihrer Altschulden auf die so genannten Revolving Credit Cards inzwischen völlig überschuldet. Die Zahlungsausfälle belasten die Kreditkartenunternehmen schon die ganze Finanzkrise hindurch.

Da Appelle seitens der US-Regierung an die Kreditkartenbranche, freiwillige Änderungen zu erbringen, nicht fruchteten, griff die Regierung um Barack Obama nun ein – und ließ die US-Notenbank diesen klaren Schritt tun. Mit der Änderung der Verbraucherschutzregeln wird den Kreditkartenunternehmen damit die Freiwilligkeit eines verbraucherfreundlichen Handelns, die sowieso nicht umgesetzt wurde, genommen und neu geregelt.

In Deutschland sieht die Lage im Bereich der Kreditkarten anders aus, da es hier so gut wie keine Revolving Kreditkarten gibt – sondern dies ein typisch amerikanisches Phänomen ist, das begründet wurde durch die „auf Pump leben“-Mentalität der US-Amerikaner. Bei uns erhalten Geringverdiener in den seltensten Fällen eine normale Kreditkarte, für Jugendliche unter 18 Jahren gibt es generell nur Kreditkarten als so genannte Prepaid Kreditkarte. Diese Prepaid Kreditkarten sind auf reiner Guthabenbasis und schützen die Jugendlichen wie auch Geringverdiener oder bereits verschuldete Menschen vor einer Überschuldung.

Detaillierte Vergleiche solcher Prepaid Kreditkarten finden Sie unter anderem auf den folgenden Seiten:

http://www.prepaidkreditkarten.de/

http://www.kostenlose-kreditkarten.de/kreditkarten-ohne-schufa/

http://www.kostenlose-kreditkarten.net/prepaid-kreditkarten.html

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