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Kredite

Kredit für die neue Immobilie: Immobilienkredit oder KfW-Förderkredit

08. September 2011 –

Bei der Finanzierung einer Immobilie kommt es zunächst einmal auf die Nachhaltigkeit an. Denn es muss sichergestellt werden, dass der Erwerber die Raten auch dann noch zahlen kann, wenn sich im Laufe der Zeit seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ändern, wenn beispielsweise Arbeitslosigkeit oder Familiennachwuchs sich einstellt mit der Folge, dass nur noch ein Verdiener die Zahlungen für den Kredit aus seinem Einkommen bestreiten muss.

Auf die Art des KfW-Darlehens kommt es an

Auf der anderen Seite steht bei einer Immobilienfinanzierung aber auch auf die Auswahl der Verträge bzw. deren Anbieter. So ist im Vorfeld zu prüfen, ob der Erwerber bestimmte Förderdarlehen erhalten kann, wie es beispielsweise neben den Landesbanken auch die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau, für verschiedene Situationen anbietet. Ob dann tatsächlich ein KfW-Darlehen in Frage kommt, hängt im hohen Maße davon ab, ob, und wenn ja für welche Maßnahme dieses Darlehen dann in Anspruch genommen werden soll. Denn es ist von der Höhe des Zinssatzes schon ein Unterschied, ob das Darlehen für die energetische Sanierung einer Immobilie genutzt werden soll oder ob lediglich ein KfW-Darlehen aus dem Wohn/Eigentumsförderprogramm in Frage kommt. Fakt ist aber vor allem, dass ein solches Darlehen nur bis maximal 30 % der Beleihungsgrenze zur Verfügung gestellt wird; die restlichen 70 % müssen dann über einen Immobilienkredit bzw. andere Finanzierungsmöglichkeiten wie Bausparverträge laufen.

Selbstnutzer profitieren kaum

Dabei stellt sich in der Tat die Frage, ob ein KfW-Darlehen überhaupt in eine Finanzierung „eingebaut“ werden soll. Sicher, wer sein Objekt energetisch saniert, erhält ein Förderdarlehen zu einem sehr günstigen Zinssatz. Wer allerdings keine Sanierungen in diese Richtung plant bzw. diese nicht für notwendig erachtet, sondern lediglich Anspruch auf ein KfW-Förderdarlehen aus dem Förderprogramm für Immobilienbesitzer hat, für den lohnt sich dieses Darlehen kaum. Dies gilt umso mehr, wenn die Immobilie – und das ist Voraussetzung für die Gewährung dieses Darlehens – ausschließlich der Selbstnutzung dient. Denn der Zinssatz für das KfW-Darlehen liegt nur minimal unter dem eines Bankkredites. Profitieren können Selbstnutzer bei einem KfW-Darlehen höchstens von der Möglichkeit, das Darlehen tilgungsfrei zu stellen, was im ersten Jahr grundsätzlich gilt, und dann für weitere vier Jahre optional möglich ist. Aber auch dann stellt sich die Frage nach dem Sinn des Förderdarlehens, da die vierteljährliche Tilgungsleistung mindestens 1,5 % beträgt.

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