Logo
DenizBank Festgeld Standard 468x60


Kredite

Eigenkapitalquote bei der Baufinanzierung rückläufig?

27. Februar 2013 –

Baukredite sind auch in diesem Jahr noch günstig zu haben. Auch wenn die Bau- und Immobilienpreise steigen, Bauen ist in Deutschland dank günstiger Baufinanzierungen immer noch zu einem guten Preis zu haben – wie auch die Vergleiche auf http://www.immobilienfinanzierung.net/vergleiche/immobilienfinanzierungen/ oder http://www.sofortkredite.net/immobilienkredite.html zeigen. Doch nicht immer kann und sollte zu der Aufnahme eines Baudarlehens geraten werden, der Knackpunkt bleibt dabei nach wie vor das Eigenkapital.

Während es früher gang und gäbe war, ein gutes Maß an Eigenkapital zur Aufnahme eines Baukredits aufzunehmen, sehen die Zeiten inzwischen anders aus. Die Banken sehen das Eigenkapital nicht mehr als so wichtig an wie früher, längst wird oft keine Eigenkapitalquote von 30 bis 50 Prozent verlangt, wenn eine Baufinanzierung beantragt wird.

Dies hat natürlich den Vorteil, dass weniger lang oder weniger intensiv gespart werden muss, bevor ein Baukredit und damit der Hausbau angegangen werden kann. Der Nachteil dabei wiegt jedoch viel schwerer: durch die niedrige Quote an Eigenkapital müssen höhere Bausummen aufgenommen werden. Diese verteuern den Baukredit natürlich, durch das höhere Ausfallrisiko für die Banken, und sorgen dafür, dass die Baufinanzierung entweder länger laufen muss und die Ratenzahlungen über Jahre erweitert werden müssen. Oder aber dass die Raten für die Abzahlung deutlich höher sind, als es bei einer Baufinanzierung mit einem hohen Anteil an Eigenkapital der Fall wäre. Auf dem Finanzportal Online-Kredite.com wurde dieses Thema bereits vor Jahren aufgegriffen: http://www.online-kredite.com/ratgeber/baufinanzierung-ohne-eigenkapital.html.

Durch die niedrigere Eigenkapitalquote ist es natürlich mehr Kreditnehmern als bisher möglich, einen Baukredit aufzunehmen. Der Nachteil kommt jedoch oftmals schnellen Schrittes auf die Hausbauer oder Immobilienkäufer zu: je weniger Eigenkapital bei einer Baufinanzierung mit eingebracht wird, umso größer ist die Gefahr der Überschuldung.

Wie die Tageszeitung „Welt“ in einem aktuellen Artikel berichtet, hat sich die Quote für das Eigenkapital bei Wohnungskäufern innerhalb von zwei Jahren fast halbiert. Dies bedeutet, dass die Banken dem gegenwärtigen Booms des Hausbaus und dem Kauf von Eigentumswohnungen entgegenkommen. Leidtragende werden dabei jedoch die Käufer und Hausbauer sein, die mit ihrem Baukredit oder ihrem Immobilienkredit irgendwann so überlastet sind, dass die Rückzahlung der Finanzierung stockt oder ganz flachfällt.

Wird die Baufinanzierung aber nicht wie geplant und vertraglich festgelegt zurückgezahlt, wird schnell aus der Verschuldung eine Überschuldung. Damit besteht jedoch die große Gefahr, dass die Kreditnehmer ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen müssen – oder dass auf Betreiben des Geldgebers die Zwangsversteigerung beigetrieben wird, die Schulden aber bleiben den Hausbauern oder Immobilienkäufern weiter "an der Backe kleben".

Kommentare sind geschlossen.




Copyright © 2009 – finanznachrichten.info – Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung untersagt.

Sitemap  –  Kontakt  –  Impressum

CC