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Kredite

Lebenslänglich Schulden – Kreditkartenschulden, Autokredite und Co.

15. Dezember 2014 –

Wie eine aktuelle Studie von CreditCards.com in den USA ergab, gehen viele Amerikaner davon aus, dass ihnen ihre Schulden bis ins Grab folgen werden.

Logo CreditCards.com

© CreditCards.com

So gab fast jeder fünfte US-Amerikaner an, dass er erwartet, dass er noch in Schulden sterben wird. Mehr als ein Drittel hingegen haben bereits neue Schulden gemacht während der Weihnachtszeit.

Zahl hat sich seit 2013 verdoppelt

Als „überraschend“ bezeichnet Matt Schultz, der Senior Industry Analyst für CreditCards.com, das Ergebnis der Umfrage. Seit letztem Jahr hat sich die Zahl der Befragten, die glauben, sie würden ihre Schulden mit ins Grab nehmen, verdoppelt.

Die Gründe hierfür könnten eine Reihe von Faktoren sein, so die Internetseite. Dazu gehört

  • die Krise bei den Studentenkrediten,
  • die kleinen Ticks bei den Guthaben auf Kreditkarten sowie
  • die in den USA stagnierenden Löhnen.

Millennials gehen einen anderen Weg

Sie sind die Generation, die mit den Schulden ihrer Eltern aufgewachsen ist und sie wollen es besser machen, die Millennials. Immer mehr Menschen aus dieser Altersgruppe verzichten deshalb auf Kreditkarten und die Aufnahme von Krediten und wollen nicht auf Pump leben. In genau dieser Altersgruppe sind sich die meisten der Befragten sicher, dass es ihnen nicht passieren wird, dass sie Schulden haben werden, wenn sie sterben.

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18 Prozent erwartet keine Schuldenfreiheit

Im Mai 2013 hatte das US-Portal CreditCards.com die Frage nach den lebenslangen Schulden schon einmal gestellt. Damals gaben neun Prozent der verschuldeten Erwachsenen an, dass sie daran glauben, ihre Schulden mit ins Grab nehmen zu müssen.

Im Dezember 2014 sieht die Lage viel drastischer aus. Inzwischen erwarten doppelt so viele der Befragten, 18 Prozent und damit fast jeder Fünfte, nicht mehr vor ihrem Tod schuldenfrei werden zu können.

13 Prozent aller Erwachsenen denken ans Schuldengrab

Screenshot CreditCards

© CreditCards

Das Leben auf Pump ist seit vielen Jahren Alltag in den USA. Nicht jeder Amerikaner verschuldet sich jedoch wirklich. Aber wie die Studie des Portals zeigt, glauben insgesamt 13 Prozent der US-Amerikaner, dass sie ihre Schulden rechtzeitig vor dem Grab loswerden können. Darunter sind sowohl die US-Bürger, die noch Schulden haben wie auch welche, die bereits schuldenfrei geworden sind.

Bis mindestens in das Alter der 70er Jahre verschuldet zu sein, davon gehen 11 Prozent der befragten US-Amerikaner aus. Das durchschnittliche Alter, in dem die Bürger in den USA erwarten, die Schuldenfreiheit erlangen zu können, liegt bei 53 Jahren. Bereits im vergangenen Jahr war dieser Durchschnittswert erreicht worden. Hier gab es damit keine Änderung von der Befragung im Mai 2013 zur Umfrage im Dezember 2014.

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Negative Folgen der schlechten Aussichten

CreditCards.com hat im Rahmen des Studienergebnisses Christopher Viale, den Präsidenten des Cambridge Credit Counseling of Massachusetts, befragt. Die gemeinnützige Organisation hilft verschuldeten Menschen dabei, frei von ihren Schulden zu werden. Christopher Viale dazu: „Diese Zahlen sind beunruhigend.“ Viale weiter dazu: „Ich bin sehr besorgt über die 13 Prozent, die erwarten, dass sie nie schuldenfrei sein werden, angesichts der negativen Folgen, die durch diese rüben Aussichten auf sie zukommen werden.”

Schulden für die Weihnachtszeit

  • 38 Prozent der für die Studie Befragten gaben an, einen Kredit für Weihnachtsgeschenke bzw. die diesjährigen Feiertage aufgenommen zu haben. Damit ist der Kauf von Geschenken für Weihnachten in den USA weiter gang und gäbe, während in Deutschland der Weihnachtsgeschenke-Kauf eher eine Ausnahme für die Aufnahme eines Kredites ist.
  • 55 Prozent der Befragten gaben bei der Umfrage von CreditCards.com an, dass sie die für Weihnachtsgeschenke aufgenommenen Schulden binnen eines Monats zurückzahlen werden. 74 Prozent gaben an, dass sie die Kredite innerhalb von drei Monaten zurückgezahlt haben werden.

Ein paar Feiertage – und monatelange Schuldentilgung

Doch nicht alle Schuldenmacher für die Weihnachtszeit denken so positiv. Im Rahmen der Umfrage gaben sechs Prozent der US-Amerikaner an, dass sie mindestens vier Monate benötigen würden, um ihre dafür aufgenommenen Kredite zurückzuzahlen. Zwei Prozent gaben als Zeitraum der Schuldentilgung einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu einem Jahr an und ebenfalls zwei Prozent gaben an, dass sie für die Rückzahlung der Schulden, die sie für die Feiertage in diesem Jahr gemacht haben, mehr als ein Jahr benötigen würden.

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Matt Viale dazu: „Wie jedes andere kurzfristige Finanzziel müssen die Schulden für die Feiertage und den Urlaub relativ schnell gelöst werden.“ Viale weiter: „Sonst, beginnt sich diese damit, sich in den Weg anderer Ziele zu stellen. Niemand sollte es auf sich nehmen, so hohe Feiertagsschulden zu machen, bei denen es mehr als drei Monate dauern wird, um sie bequem aus ihrem Einkommen abzubezahlen.”

60 Prozent verschuldeten sich weiter

Bei der genannten Studie gaben zudem 60 Prozent der Befragten an, dass sie einen Kredit für die Feiertage und Weihnachtsgeschenke aufgenommen haben, obwohl sie vorher nicht schuldenfrei waren. Das bedeutet: Diese US-Bürger verschulden sich trotz bereits vorhandener Schulden erneut und treiben die Schuldenlast damit weiter vor sich her. Anstatt diese erst zu tilgen, bevor sie neue Kredite aufnehmen bzw. den Kreditrahmen ihrer Kreditkarten weiter belasten.

14 Prozent sind nach dem Ist-Stand schuldenfrei

Doch immerhin zeigte sich ein Lichtblick im Rahmen der Umfrage. 14 Prozent der Befragten gaben an, nach dem aktuellen Stand der Dinge schuldenfrei zu sein. Ob dies so bleiben wird, kann nicht gesagt werden, aber zumindest in diesem einen Punkt ist das Studienergebnis positiv zu bewerten.

Für die Studie hat CreditCards.com insgesamt 1.001 US-Amerikaner befragt. Die Befragung wurde in der Zeit vom 4. bis 7. Dezember 2014 durchgeführt, via Festnetz-Telefon und Handy.

USA: Haushaltssaldo von 2004 bis 2014 (in Milliarden US-Dollar)

Statistik: USA: Haushaltssaldo von 2004 bis 2014 (in Milliarden US-Dollar) | Statista
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