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Devisen

Schuldenkrise in den USA überstanden? Euro im Aufwind!

01. August 2011 –

Näher als in diesen Tagen waren die USA einer Staatspleite möglicherweise noch nie. Nun scheint die Schuldenkrise in den USA überstanden, doch ist das wirklich das Ende vom Lied? Die Aktienkurse erfreuen sich heute zumindest eines positiven Trends, doch auch die Währungsunion profitiert vom möglichen Ende der Krise: der Euro befindet sich im Aufwind.

Das bedeutet zugleich auch, dass der US Dollar immer noch schwächelt aufgrund der ganzen Situation, und möglicherweise bald noch mehr den Kürzeren ziehen könnte. Nach Abwertungen der chinesischen Währung Yuan steht die Volksrepublik wohl vor einer erneuten Aufwertung – und das könnte dem Dollar richtig wehtun.

Auch wenn die Ratingagenturen dank der eigenen US-Nähe bei der Bestnote für die USA bleiben werden, die Schuldenmisere und der Parteienstreit werden Spuren hinterlassen – im Land selbst, aber auch in den Beziehungen nach außen. Die anderen Staaten werden versuchen, sich nach und nach aus ihrer Abhängigkeit von der einstmals größten Wirtschaftsnation der Welt zu lösen und ihre eigenen Wege zu gehen. Dies vielleicht dann sogar mit neuen Partnern an der Seite.

Und apropos China: noch immer sind viele US-Staatsanleihen in der Hand der Volksrepublik. Sollte diese sich eines Tages dazu entscheiden, die USA als nicht mehr handlungsfähig zu sehen, was ja fast der Fall gewesen war, kann das Land über den großen Teich trotzdem früher oder später untergehen.

Deshalb investieren wir über die Forex in Devisen. Wenn viele Sparer auch immer noch viele Bedenken angesichts dieser (gar nicht mal so neuen) Anlageform haben, so ist doch der Währungshandel möglicherweise DIE Art der Geldanlage der Zukunft und mittlerweile über fast jeden Broker möglich. Und wer da richtig ansetzt und ein Gespür Devisen und noch ein wenig Wirtschaftswissen mitbringt, da kann unter dem Strich wirkliches Geld verdienen. Doch wie immer man auch anfangen mag mit dem Devisenhandel, wir empfehlen immer, vor der Geldanlage ein Demokonto eines Forex-Brokers zu verwenden, um zu sehen, ob das auch wirklich das ist, was zu einem selbst passt in Sachen Anlage und Rendite!

Eine Antwort zu “Schuldenkrise in den USA überstanden? Euro im Aufwind!”

  1. Dumme Fragen

    “Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten”, sagen die Dummen, und fragen immer wieder die Politiker, mit welcher Finanz- oder Wirtschaftspolitik die “Finanzkrise” zu beenden sei. Die dummen Antworten der Politiker werden immer erst im Nachhinein als solche erkannt, was die Dummen nicht davon abhält, weiterhin dumme Fragen zu stellen. So fragen jene, die sich haben einreden lassen, die “Finanzkrise” sei schon beendet, mit welcher Finanz- oder Wirtschaftspolitik die “Schuldenkrise” zu beenden sei.

    Das erkenntnistheoretische Problem besteht darin, dass eine intelligente Frage nur stellen kann, wer den Großteil der Antwort schon kennt. Die erste intelligente Frage lautet: Warum glauben Politiker, es könnte überhaupt eine wie auch immer geartete Finanz- oder Wirtschaftspolitik geben, um die “Finanzkrise” (korrekt: beginnende globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes) zu beenden? Die Antwort formulierte der Freiwirtschaftler Otto Valentin in einem Satz:

    “Im Grunde ist Politik nichts anderes als der Kampf zwischen den Zinsbeziehern, den Nutznießern des Geld- und Bodenmonopols, einerseits und den Werktätigen, die den Zins bezahlen müssen, andererseits.”

    (aus “Warum alle bisherige Politik versagen musste”, 1949)

    Daran hat sich bis heute nichts geändert, bis auf die Tatsache, dass der Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – nur solange der Vater aller Dinge sein konnte, wie es noch keine Nuklearwaffen gab! Es bleibt also nichts anderes übrig, als die “Mutter aller Zivilisationsprobleme”, die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, endlich durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform abzustellen. Weil aber “Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld” (Silvio Gesell, 1916) wiederum das, was wir heute – am Ende des zivilisatorischen Mittelalters – als “hohe Politik” bezeichnen, überflüssig macht, kann ein Politiker die freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus (echte Soziale Marktwirtschaft) gar nicht erst andenken.

    Die zweite intelligente Frage lautet: Welcher kollektive Wahnsinn ließ die halbwegs zivilisierte Menschheit Massenarmut, Umweltzerstörung und Krieg in Kauf nehmen und heute vor der größten anzunehmenden Katastrophe der Weltkulturgeschichte stehen, statt in allgemeinem Wohlstand auf kaum noch vorstellbarem technologischem Niveau in einer sauberen Umwelt und selbstverständlichem Weltfrieden zu leben? Die Antwort auf diese Frage führt über das größte Mysterium der modernen Kunst zum größten Geheimnis der Menschheit:

    “Man bedenke, es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.”

    Arthur C. Clarke, Vorwort zu “2001″

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert
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