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Devisen

Schweizer Franken keine sichere Bank mehr?

16. Dezember 2011 –

Der Schweizer Franken galt einstmals als das große Vorbild in Sachen Währungsstabilität. Während der US Dollar die Leitwährung war, war der Franken für viele der wahre Hort an Sicherheit für die Geldanlage – weshalb nach wie vor auch viele Nicht-Schweizer ihr Geld in der Schweiz deponieren. Dies könnte bald ein böses Ende nehmen, wenn sich die Zeichen der Zeit erfüllen. Ist der Schweizer Franken keine sichere Bank mehr?

Währungsanlagen waren schon von jeher eine interessante Sache, durch das Zeitalter des Internets hat nun jeder die Chance sein Geld in Devisen anzulegen. Mit einem Konto bei einem Forex-Broker ist es möglich, mit Währungen zu handeln, ohne sie selbst in der Hand haben zu müssen.
Die Sorge um den Schweizer Franken, der durch Anleger und Investoren in den vergangenen Jahren deutlich über Wert hochgestuft wurde, ist realistisch und sollte durchaus ernstgenommen werden. Teilweise wird schon von einer Geldblase gesprochen, die heute oder morgen schon platzen könnte.

Der Vorteil bei einer Anlage mittels Forex-Broker ist die Vorgabe, die man selbst machen kann. Kaufen bei einem bestimmten Wert, verkaufen, wenn der Wert unter oder über einen bestimmten Punkt steigt. Statt beim Kauf und Verkauf von Devisen in Papierform, wo man beim Handeln nicht so schnell reagieren kann auf Wertveränderungen, ist Forex das optimale Mittel für Anleger, mit Währungen zu handeln.

Was aus dem Schweizer Franken werden wird, ist derzeit alles andere als gewiss. Selbst eine von der Schweizer Notenbank verordnete Höchstgrenze für die Aufwertung des Franken hat nicht viel gebracht – die Investoren halten sich schlicht und ergreifend nicht an eine solche Vorgabe, zumindest nicht, wenn es um die Anlage selbst geht. Zwar wurde der Schweizer Franken dann nicht mehr aufgewertet, wurde aber fleißig auch weiterhin verkauft. Und so kam es, dass sich die Geldmenge binnen weniger Monate verfünffacht hat.

Statt der Handelsbegrenzung gab es nur die Wertgrenze, und die Investoren setzten dann anstatt auf eine hoch bewertete Währung auf Menge – und die Schweizer Notenbank machte mit und ließ fleißig Franken nachdrucken. Und steht nun vor einer Gefahr, dass die Blase platzt, die Währung deutlich abgewertet wird und viele Anleger und Investoren damit einen großen Teil ihrer Devisenanlagen verlieren. Wer jedoch mit Bedacht handelt und sich ein Gespür für Währungen und den Handel damit aneignet, der kann mit der Geldanlage in Devisen eine schöne Rendite erwirtschaften und trotz Blasenbildung nachts immer noch gut schlafen.

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