Mittwoch dieser Woche war er erreicht, der Vier-Jahrestiefststand von 1,2110 US-Dollar je Euro. Damit wurde deutlich: Die Gemeinschaftswährung wird möglicherweise auch weiterhin nicht aus dem Tal kommen – auch wenn zwischenzeitlich immerhin die Marke von 1,22 US-Dollar übersprungen werden konnte. Dennoch bleibt ein Beigeschmack auf diesem Freitag, der noch einen weiteren Tiefststand des Euro mit sich bringen könnte.
Während sich der Euro aktuell auf einem Wert von 1,2179 US-Dollar, nach einer noch schwächeren Eröffnung von 1,2160 US-Dollar je Euro, bewegt, könnte es heute noch weiter in den Keller gehen für die Gemeinschaftswährung der Euro-Zone. Denn: Im Laufe des Tages werden die Arbeitsmarktdaten der USA veröffentlicht.
Und diese könnten positiv aussehen. Laut einer Experten-Umfrage durch die Nachrichtenagentur Reuters wird von 513.000 neu geschaffenen Stellen in den USA ausgegangen für den Monat Mai 2010. Manche Experten legen dieser Zahl jedoch noch ordentlich einen drauf und gehen von 600.000 neuen Stellen aus im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Dies würde zeigen, dass die Konjunkturmaßnahmen, welche die Regierung ergriffen und was sie viel Geld der US-Steuerzahler gepumpt haben, greifen – während in der Euro Zone immer mehr Chaos offenbar wird in den Staatsfinanzen einiger Länder. Dies trägt nicht gerade zur Freude der Anleger bei, die ihr Geld lieber im (vermeintlich) sicheren US-Dollar anlegen in diesen Tagen. Und dies schiebt die Währung der USA an, gegenüber einem Euro, dessen Zukunft trotz eines riesigen Rettungsschirms in Höhe von 750 Milliarden Euro alles andere als sicher ist in diesen Tagen…

