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Devisen / Forex

Yuan wird in London gehandelt – Frankfurt aus dem Rennen

27. März 2014 –

China wird immer offener, zumindest in Sachen eigener Währung. Wurde der Yuan Renminbi, die chinesische Währung, früher nicht dem freien Handel überlassen, sondern von der Notenbank Chinas kontrolliert, hat sich dies vor einigen Monaten geändert. Nach und nach wurde der Handel freigegeben, und nun kommt der Handel des Yuan auch Europa.

Dabei haben sich die zwei großen Finanzplätze, Frankfurt, Zürich und London, ein heißes Rennen geliefert, um der erste Handelsplatz Europas zu werden für die chinesische Währung. Das Rennen ist nun gelaufen. Weder Zürich noch Frankfurt haben den Zuschlag bekommen, sondern London ging letztlich als Sieger um die Trumpfkarte des ersten europäischen Handelsplatzes für den Yuan hervor.

London erster Yuan-Handelsplatz außerhalb Asiens

Wie Großbritannien mittlerweile bekanntgab, konnten sich die Chinesische Notenbank und die Britische Notenbank auf ein Abkommen einigen, das nur noch unterzeichnet werden muss. Dies soll am Montag kommender Woche durchgeführt werden. Danach wäre es dann offiziell: London wird der erste Yuan-Handelsplatz außerhalb Asiens.

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Für London als Handelsplatz ist dies natürlich eine wichtige Marke, steht der der Yuan auch unserer Ansicht nach eines Tages vor der Möglichkeit, den US Dollar als Leitwährung dieser Welt abzulösen – oder zumindest mit dem Dollar aufzuschließen. Dies dürfte bereits jetzt einen regen Handel mit dem Renminbi bedeuten, viele Anleger haben schon lange darauf gewartet, dass die chinesische Währung endlich für den freien Handel zugelassen wird seitens der Notenbank Chinas.

Freier Handel für den Yuan = mehr Bedeutung?

Den Weg, den China inzwischen mit seiner Währung geht, ist ein durchaus bemerkenswerter. War der Yuan Renminbi früher doch nicht zum freien Handel zugelassen, und der Kurs der Währung wurde entsprechend von der chinesischen Notenbank festgelegt und nicht vom Verlauf des Handels bestimmt.

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Dass China nun umgeschwenkt hat und den Yuan auch in Europa freigibt zum Handel, zeigt eine klare Strategie auf: die Volksrepublik hat die Bedeutung ihrer Währung endlich erkannt und wohl gemerkt, dass der nach der Finanzkrise taumelnde US Dollar längst nicht mehr die Kraft früherer Tag hatte, wo der Dollar als mit Abstand einzige Leitwährung ganz oben stand.

Heute sieht die Lage längst ganz anders aus und je mehr sich China hinsichtlich der eigenen, immer mehr an Bedeutung gewinnenden Währung öffnet, desto mehr wirtschaftlichen Erfolg wird das Land auch haben. Dies dürfte absehbar sein. Auch gerade in einer Zeit, in der andere Schwellenländer massiv zu kämpfen haben, die Volksrepublik durch die wichtige Freigabe des Yuan-Handels jedoch den einzig richtigen Schritt macht: nach vorne, anstatt zurück.

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