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Forex

Euro fällt vor Krisengipfel

18. Juli 2011 –

In den letzten Tagen konnte sich der Euro trotz der Probleme der PIIGS-Staaten behaupten und legte wieder zu. Heute jedoch, zu Wochenbeginn und wenige Tage vor dem EU-Krisengipfel, spitzt sich die Lage wieder zu – und der Euro fällt.

Knapp über 1,40 US Dollar liegt der Euro nun wieder, und könnte weiter den Abwärtszug nehmen. Wäre die US-Währung noch eine so starke Währung, wie sie früher einmal war, würde man den Rückwärtsgang der Gemeinschaftswährung ja verstehen. Nur ist der Dollar alles andere als stark – und das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat mit einer Begrenzung der besonderen Art zu leben: Der Schuldenobergrenze.

Der Euro ist damit wieder vor allem eines: am Taumeln. Die Euro Zone kommt nicht zur Ruhe. Der Sondergipfel wartet, und die Bundeskanzlerin hat ihr Kommen nur zugesagt, wenn auch tatsächliche Ergebnisse des Krisengipfels zu erwarten sind. Dies macht nicht gerade Hoffnung darauf, dass ein geeintes Europa und die Währungsunion tatsächlich wieder die Kurve kriegen, um eine stabile Gemeinschaftswährung aufzubauen.

Im Moment kostet der Euro 1,4032 US Dollar, ein weiterer Abwärtssog wird angesichts der Unklarheiten innerhalb der Euro Zone erwartet. Dabei gibt es nur noch zwei Möglichkeiten, um Griechenland vor dem sicheren Bankrott zu bewahren: Entweder gezielte Finanzhilfen – oder eine Umschuldung, von der die Kanzlerin jedoch nichts wissen will.

Abe vielleicht ist eben eine Staatsinsolvenz genau das, was die Währungsunion jetzt retten kann. Ein Schuldenschnitt und dann bei null anfangen, das könnte für alle Steuerzahler in der EU deutlich günstiger kommen, als das Verschleppen der Pleite von Monat zu Monat. Und für den Euro wäre es als Währung auf jeden Fall besser – und die Gemeinschaftswährung würde auch für Anleger wieder glaubwürdiger werden.

Diese flüchten im Moment mittels Devisenhandel lieber in andere, besser aufgestellte Währungen wie die norwegische Krone und den Schweizer Franken – weil beide mehr Stabilität und Sicherheit bieten. Daran sieht man, der Währungshandel ist auch für private Anleger immer interessanter geworden. Mittels Forex-Handel kann jedoch mit Devisen handeln und sein Geld in fremde Währungen investieren, die deutlich stabiler als der Euro sind.

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