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Forex

US-Dollar fällt im Banne der Schuldenkrise

26. Juli 2011 –

Währungen sind nichts für Anleger haben viele Laien lange Zeit gedacht. Dabei liegen gerade im Devisenhandel für viele große Chancen, eine Rendite zu erzielen abseits festgelegter Gelder und Sparkonten. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise ist der Währungshandel noch interessanter geworden, gerade weil die Kursrutsche Gewinnmitnahmen bedeuten, wenn man sein Geld auf die richtige Währung gesetzt hat.
Aktuell gibt es zwei Währungen, die im Fokus stehen: der Euro, der heute endlich wieder über 1,45 US Dollar gestiegen ist – und der US Dollar selbst, der sich im Banne der Schuldenkrise des eigenen Landes im Fall befindet.

Der Euro, der selbst seit Monaten immer wieder schwächelt, trumpft nun auf gegenüber einer US-Währung, die bald noch mehr an Wert verlieren könnte. Die USA sind faktisch pleite, auch wenn ein Hochsetzen der Schuldengrenze die Situation ein wenig mildern, an der prekären Situation der USA jedoch nichts ändern würde. Dennoch steht das Land über den großen Teich mit dem Rücken an der Wand, was sich auch immer wieder auf den schlechten Dollar-Kurs niederschlägt.

Andere Währungen hingegen erweisen sich bereits seit längerer Zeit als stabil, allen voran sei hier der Schweizer Franken genannt. Die Eidgenossen schaffen es immer wieder, ihre starke Währung im Glanz dastehen zu lassen, weil die Schweiz, so klein sie auch sein mag, in Sachen Geld immer noch und immer wieder eine große Rolle im globalen Finanzgeschehen spielt.

Mit dem Währungshandel können deshalb auch Privatanleger eine gute Rendite erreichen, wenn sie sich mit Devisen beschäftigen und nicht wild drauflos anlegen. Zu empfehlen ist ein Demokonto für den Devisenhandel, bei einem der bekannten Broker. Einen Vergleich dazu finden Sie hier: http://www.geldanlage-vergleich.net/kapitalanlage/forex-broker.html

Der Handel mit Währungen ist dann, wenn man es einmal probiert hat, meist ganz einfach und bringt, wenn man es richtig macht, auch einiges an Ertrag ein, das wissen wir aus eigener Erfahrung mit Forex. Spaß macht die Anlage in Devisen auf jeden Fall, und mit einem guten Broker für den Währungshandel ist das Ganze auch fast ein Kinderspiel.

Eine Antwort zu “US-Dollar fällt im Banne der Schuldenkrise”

  1. Aktueller monetärer Ist-Zustand der USA:

    Zinsgeld-Vermögen (konzentriert auf 15 Mio. Privathaushalte mit sehr ungleicher Verteilung): 52 Bio. USD
    Liquidität M1 (Bargeld plus Sichtguthaben auf Giro-Konten): ca. 2 Bio. USD
    Gesamtverschuldung (verteilt auf 145 Mio. Privathaushalte): 50 Bio. USD
    Davon Staatsverschuldung: 14,3 Bio. USD

    Durchschnittliche Verschuldung pro Zinsverlierer-Haushalt: 345.000 USD
    Durchschnittliches Zinsgeld-Vermögen pro Zinsgewinner-Haushalt: 3,5 Mio. USD

    Bei einem Kapitalmarktzins von 3 Prozent ergibt sich daraus

    ein durchschnittlicher Zinsverlust von 10.400 USD pro Jahr und Zinsverlierer-Haushalt;
    ein durchschnittlicher Zinsgewinn von 100.000 USD pro Jahr und Zinsgewinner-Haushalt;
    eine Zinsbelastung für den Staatshaushalt (alle Steuern und Sozialabgaben müssen in einer Zinsgeld-Ökonomie immer die Zinsverlierer erarbeiten) von 430 Mrd. USD pro Jahr.

    Über die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz durch die Liquiditätsverzichtsprämie des Zinsgeldes hinaus besteht noch eine Zinsumverteilung durch die Mindestverzinsung allen noch unverschuldeten Sachkapitals (Eigenkapitalrendite) sowie durch die privaten Bodenrenten, von denen ein Großteil in den Wohnungsmieten enthalten ist.

    Die USA haben, so wie unsere ganze “moderne Zivilisation”, genau 2 Probleme:

    1. eine fehlende konstruktive Geldumlaufsicherung;
    2. ein fehlendes allgemeines Bodennutzungsrecht.

    Die erste Maßnahme setzt den Kapitalmarktzins auf Null, ohne dass es dabei zum Geldstreik (Investitionsstreik) kommen kann, um eine stetige Proportionalität von marktwirtschaftlich erbrachter Leistung und Gegenleistung für alle Wirtschaftsteilnehmer zu erreichen; die zweite Maßnahme zahlt die gesamte Bodenrente als Kindergeld nach Anzahl der Kinder an die Mütter aus, um die effektiven Kosten für die Kindererziehung auszugleichen, was zur ökonomischen und gesellschaftlichen Gleichstellung von Männern und Frauen führt.

    Alle Probleme gelöst.

    Aber solange in “God´s own country” noch immer an “Apfelbäumchen” geglaubt wird, kommt man aus “Himmel und Hölle” nicht heraus:

    http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html




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