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DenizBank senkt die Zinsen für Tagesgeldkonto

20. August 2013 –

Das Tagesgeld Ranking musste im August 2013 bereits zahlreichen Veränderungen erleben, auf heute kommt der nächste Zinsrutsch eines Tagesgeldkontos: die DenizBank senkt die Zinsen für ihr Tagesgeld, und verliert damit Plätze im Tagesgeld-Ranking.

Während die Bank mit türkischen Wurzeln, die inzwischen zur russischen Sberbank gehört, bislang noch halbwegs gute Zinsen für ihr Tagesgeld anbot, sind die nun mittlerweile 1,30 Prozent p.a. kaum mehr als attraktiv zu bezeichnen. Während die Südtiroler Sparkasse und die ING-DiBa immerhin für einige Monate den Zinssatz von 1,50 Prozent p.a. garantieren und MoneYou 1,45 Prozent p.a. für ihre Neukunden wie ihre Bestandskunden bietet, verliert sich die DenizBank langsam im Nirgendwo.

Zwar war der Zinsrutsch mit 10 Basispunkten und damit 0,10 Prozent p.a. noch moderat, doch derzeit ist jeder Prozentpunkt, den es weniger für ein Tagesgeldkonto gibt, ein Schritt weiter weg von der Inflationsrate und damit ein Schritt mehr in die negative Realverzinsung. Das bedeutet: je weiter weg ein Zinssatz von der Inflationsrate nach unten hin ist, desto mehr Zinsen werden durch die steigenden Verbraucherpreise regelrecht aufgefressen. Der Sparer gibt sein gutes Geld dann der Bank, erhält jedoch nach einiger Zeit schlechtes Geld von seiner Bank zurück – weil das Angesparte weniger wert ist als zu jenem Zeitpunkt, an dem es angelegt wurde.

Für Sparer stellt die derzeitige Phase der Niedrigzinsen deshalb eine immer größere Herausforderung dar. Wer sicher Geld anlegen möchte, der muss noch mehr als noch zuvor schauen, wo er denn die aktuell jeweils höchsten Zinsen erhält. Wem dies zu wenig Rendite ist, der muss indes abkehren von der sicheren Geldanlage Tagesgeld und Festgeld und sich nach Anlagearten mit einer höheren Rendite, aber damit einhergehend auch einem höheren Risiko umsehen. Damit muss jeder Anleger und jeder Sparer möglicherweise neue Entscheidungen treffen hinsichtlich seiner bevorzugten Anlagearten und auch hinsichtlich seiner Bereitschaft, ein Risiko bei der Geldanlage einzugehen.

Derzeit boomt dabei vor allem ein Bereich, die Anlage in Aktien und Wertpapiere. Und für Privatanleger ebenfalls immer interessanter wird der Bereich Handel von Währungen. Für beide Bereiche ist es jedoch sehr empfehlenswert, sich vor der Geldanlage einige Kenntnisse in den jeweils gewünschten Bereichen anzueignen. Das bedeutet: sich informieren kommt vor der Anlage! Gerade beim Devisenhandel ist dies besonders interessant, da es verschiedene Forex-Broker gibt, die kostenlose Forex-Demokonten anbieten. Hiermit können Anleger testen, ob sich die Anlage in Währungen für sie wirklich rechnet bzw. ob sie ihnen liegt, oder eben doch nicht. Weitere Informationen über Forex-Broker, die solche Demokonten für den Handel mit Devisen anbieten, erhalten Sie hier: http://www.brokervergleich.de/forex-broker/

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