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Geldanlage

Kein Freistellungsauftrag: Millionen Anleger verschenken bares Geld

29. Juni 2011 –

Ungefähr 15 Prozent der deutschen Anleger haben keinen Freistellungsauftrag eingerichtet. Millionen Sparer bezahlen somit unnötig Abgeltungssteuer auf die Beträge, die eigentlich steuerfrei sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Bank of Scotland in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage. Besonders bei jugendlichen Sparern im Alter zwischen 18 und 29 Jahren wird auf einen Freistellungsauftrag verzichtet, der Anteil beläuft sich auf 29 Prozent.

Jeder Deutsche hat einen persönlichen Freibetrag, bis zu dessen Höhe er Kapitalerträge, also Zinsen, Dividenden und Kursgewinne, steuerfrei vereinnahmen kann. Der Steuerpauschbetrag beträgt derzeit 801 Euro pro Person, bei Ehepaaren sogar 1.602 Euro. Zwar kann die zu viel abgeführte Steuer im Rahmen der Einkommenssteuererklärung (Anlage KAP) wieder zurückgeholt werden, allerdings wissen nicht alle Sparer, wie das funktioniert.

Es empfiehlt sich, den Freistellungsauftrag in Verbindung mit dem Kontoeröffnungsantrag oder wenig später zu stellen. Sparer, die mehrere Geldanlagen besitzen, sollten ihren Sparerpauschbetrag optimal aufteilen, so dass der Gewinn nicht unnötig der Steuer zum Opfer fällt. Ob Tagesgeld, Festgeld oder Wertpapierdepot – jeder Anleger muss selbst darauf achten, dass in der Summe der persönliche Sparerpauschbetrag nicht überschritten wird.

Das Umfrageergebnis macht auch deutlich, dass mit 27 Prozent besonders viele Sparer in Bremen auf einen Freistellungsauftrag verzichtet haben. Das Schlusslicht bildet Bayern mit gerade einmal 4 Prozent.

Bei den meisten Direktbanken, so auch bei der Bank of Scotland, ist die Einrichtung des Freistellungsauftrages ganz bequem per Online-Banking möglich.

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