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Geldanlage

Betrug bei der Geldanlage – Hedgefonds und der graue Kapitalmarkt

17. August 2011 –

Immer wieder geraten Privatanleger an Betrüger, die mit scheinbar profitablen Geldanlagen werben und auf diese Weise auf dem grauen Markt mehr als 20 bis 30 Milliarden Euro einsammeln.Die 5 Gründe warum Privatanleger an der Börse scheitern“, gibt es bei aktienhandel-einsteiger.de nachzulesen.

Betrüger gehen professionell vor

Viele Privatanleger erkennen nicht die betrügerischen Absichten, da die Kriminellen sich als seriöse Anlagefirmen ausgeben. Tatsächlich fließen anfänglich sogar die versprochenen Ausschüttungen. Doch diese bekommen nur die ersten Anleger – und zwar aus den eingesammelten Geldern der anderen geprellten Anleger. Das so genannte Schneeballsystem funktioniert immer wieder auf die gleiche Weise.

Zuletzt hat der Hedgefonds-Manager Helmut Kiener aus Aschaffenburg für großes Aufsehen gesorgt. Mit 35 schweren Betrugsfällen und zahlreichen Urkundenfälschungen wurde er in einem Verfahren von der Staatsanwaltschaft Würzburg konfrontiert. Am fünften Verhandlungstag gestand Helmut Kiener seine Tat und erhielt die gerechte Strafe.

Der Schaden belief sich dabei auf über 300 Millionen Euro. Diesen Betrag erbeutete Helmut Kiener mit Hilfe der Provisionsagenten für seinen K1 Invest Limited Fond. Das Kapital wurde nie vereinbarungsgemäß investiert. Diese Vorgehensweise erinnert sehr stark an den bekannten Betrüger Madoff, der in den USA ebenfalls im großen Stil viele Klein- und Großanleger um exorbitante Summen geprellt hat. Anleger sollten deshalb die Leistungen der Fonds prüfen. Tipps dazu gibt es auf rp-online.de.

Finanzbetrug: Hilfe und Rat

Die deutsche Aufsichtsbehörde hat einen guten Ratgeber verfasst, in dem erläutert wird, wie man solche Betrugsfallen entlarven kann.
Dabei ist immer ein gesundes Misstrauen angebracht. Unaufgeforderte Anrufe mit Anlageempfehlungen oder unangekündigte Besuche mit lukrativen Anlageangeboten sollten grundsätzlich abgelehnt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um Betrugsversuche.

Oft wird dabei eine Rendite versprochen, die deutlich über dem Marktniveau liegt und als Köder verwendet wird.  Eine hohe Rendite bedeutet automatisch ein höheres Risiko. Zeitungs-oder Internetanzeigen, die die Seriosität des Unternehmens unterstreichen sollen, werden dabei im Vorfeld der Gespräche gezielt platziert und entsprechen nicht der Realität.

Als Warnsignal sollte der erzeugte Zeitdruck interpretiert werden. Sollte man sich sehr schnell entscheiden und das Geld auf das angegeben Konto überweisen müssen, weil das Angebot "limitiert" ist, muss sofort abgelehnt werden. Das sind reine psychologische Tricks, mit denen Anleger geprellt werden. Es gibt aber auch Gerechtigkeit. Wie kriesenland.de berichtet, muss "Millionenbetrüger Kiener elf Jahre ins Gefängnis."

Sollte die Vermutung für einen Betrug vorliegen, so ist die BaFin die erste Anlaufstelle für die Geschädigten. Hier kann Rat hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise eingeholt werden. Außerdem können die Betroffenen sich an die Verbraucherzentralen wenden und sich dort die notwendige Unterstützung holen.

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