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Geldanlage

Bankenverband: Reform des Einlagensicherungsfonds kommt

18. Oktober 2011 –

Die Banken in Europa stecken mitten in einer neuen Finanzkrise. Damit es nicht auch wieder die deutschen Banken eiskalt erwischt, bedarf es Änderungen – bei der Eigenkapitalquote, aber auch bei der Einlagensicherung. Wie der Bundesverband deutscher Banken, BdB, nun mitteilt, wurde die bereits angekündigte Reform des Einlagensicherungsfonds gestern beschlossen.

In drei Stufen soll es nun zu einer deutlichen Verringerung der Sicherungsgrenze beim freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bankenverbandes kommen. Von der im Moment noch auf 30 Prozent liegenden Sicherungsgrenze geht es dann in drei Schritten auf nur noch 8,75 Prozent runter – für Sparer ein guter Grund, verunsichert zu sein.

Zwar wiegelt der BdB ab, durch Aussagen wie die gestrige von  Hans-Joachim Massenberg, einem Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bankenverbandes. "Die Kunden privater Banken in Deutschland genießen weiterhin den höchsten Einlagenschutz weltweit", sagte Massenberg und will die Anleger damit beruhigen.

Dennoch bleibt ein Beigeschmack bei einer solch drastischen Senkung der Sicherungsgrenze. Denn je nach Bank und je nach Eigenkapitalhöhe des Instituts kann es dann in Sachen Sicherheit ganz schön nach unten gehen mit der Absicherung durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Die jetzigen Sicherungsgrenzen führender Banken im Tagesgeldbereich, die Sie zum Beispiel hier oder hier nachlesen können, würden dann nur noch weniger als ein Drittel des heutigen Wertes betragen.

Der Bankenverband zur prozentualen Änderung des Einlagensicherungsfonds:

"Derzeit schützt der Fonds Einlagen bis zu einer Sicherungsgrenze von 30 % des haftenden Eigenkapitals der Bank pro Kunde. In einem ersten Schritt wird die Sicherungsgrenze zum 1. Januar 2015 von derzeit 30 % auf 20 % gesenkt. Danach zum 1. Januar 2020 auf 15 % und zum 1. Januar 2025 auf 8,75 %."

Eine Antwort zu “Bankenverband: Reform des Einlagensicherungsfonds kommt”

  1. [...] und vor allem sicheren Geldanlage kommen. Erst im September 2011 ist die Bank of Scotland dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB) beigetreten, so dass sich der Einlagenschutz eines jeden Kunden auf 250.000 Euro [...]




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