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Geldanlage

Wie weit sinken die Sparzinsen noch? – Nächste Leitzinssenkung klopft an

31. Juli 2012 –

Eine Zinssenkung nach der anderen müssen Sparer derzeit erleben. Auf heute sind die Zinsen für das Tagesgeld der Bank of Scotland gesunken, von 2,25 Prozent p.a. auf nun nur noch 2,00 Prozent p.a. Morgen folgt die ING-DiBa mit dem gleichen Zinsschritt – und nur einen Tag später geht es beim Tagesgeld von MoneYou um zehn Basispunkte nach unten mit den Zinsen.

GEFA TAGESGELDNach der Welle von Zinssenkungen beim Festgeld ist nun das Tagesgeld dran, welche Bank ihre aktuellen Zinsen halten wird, bleibt nun abzuwarten. Denn: am Donnerstag dieser Woche tritt der EZB-Rat zu seiner monatlichen Sitzung zusammen, und nach der Ankündigung des Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, den Euro um jeden Preis retten zu wollen, stehen die Zeichen auf einer erneuten Leitzinssenkung (die bisherige Leitzinsentwicklung können interessierte Leser hier nachverfolgen: http://www.tagesgeld-vergleich.net/leitzins.html).

Sparer müssen sich demnach bald zinsstärkere Alternativen suchen, um nicht im Sumpf der Zinssenkungen mehr und mehr an Rendite zu verlieren. Doch die Frage ist, wo kann ich heute noch gut verzinst Geld anlegen, um die nächste Leitzinssenkung „unbeschadet“ zu überstehen? Diese käme, anders als im vergangenen Jahr, nicht wirklich überraschend, weshalb die Suche nach Spareinlagen mit guten Zinsen noch wichtiger geworden ist. Im Moment bietet sich am ehesten mittelfristiges Festgeld an.

Bereits ab einem Jahr Laufzeit gibt es Festgeldkonten, die eine Anlage durchaus lohnen. Dies zeigt auch der aktuelle Festgeld Vergleich auf http://www.tagesgeld-vergleich.net/festgeldvergleich.html. Nicht jedes Festgeld ist gleich gut verzinst, gerade bei dieser Anlageart wurden die Zinsen kräftig nach unten geschraubt. Dennoch gibt es noch einige gute Angebote, deren Zinsen über dem derzeitigen Topangebot beim Tagesgeld, der GEFA Bank, liegen.

Eine Antwort zu “Wie weit sinken die Sparzinsen noch? – Nächste Leitzinssenkung klopft an”

  1. Allein aufgrund des Gerüchts, dass die EZB wieder Staatsanleihen der EU-Krisenländer aufkaufen will, stieg der DAX ab dem 25. Juli 2012 bis heute von 6400 auf 6800 Punkte.

    Vorhersage:

    Sollte die EZB am Donnerstag, den 2. August 2012, nicht beschließen, wieder Staatsanleihen der EU-Krisenländer aufzukaufen, wird der 3. August 2012 als neuer “Schwarzer Freitag” in die Geschichte eingehen.

    Für den weiteren Verlauf der Geschichte verbleiben genau zwei Möglichkeiten:

    http://bit.ly/OzeVtB

    Nebenbei bemerkt: Der “Leitzins” der Zentralbank einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) ist ein behelfsmäßiges Instrument zur “Steuerung der schleichenden Inflation an der langen Leine” und hat nichts mit dem Kapitalmarktzins zu tun, der aus der noch vorhandenen Sachkapitalknappheit resultiert.




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