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Geldanlage

MoneYou dreht bei Tagesgeld und Festgeld an der Zinsschraube

28. September 2012 –

Es geht weiter steil bergab mit den Zinsen für Sparkonten. Sowohl beim Tagesgeld als auch beim Festgeld hat nun auch MoneYou an der Zinsschraube gedreht und die Sparzinsen gesenkt. Vor allem beim Tagesgeld ist die Zinssenkung von MoneYou nicht gerade erfreulich. Mit bislang 2,35 Prozent Zinsen p.a. war die Bank in den letzten Monaten einer der Marktführer. Nach der Zinssenkung rutscht die Direktbank mit nur noch 2,10 Prozent p.a. wieder hinter das Angebot der GEFA Bank. Da auch der derzeitige Marktführer, die RaboDirect, die Zinsen in wenigen Tagen senken wird (wir hatten darüber berichtet), sieht es hierzulande immer schlechter aus mit den Sparzinsen. Das belegen auch aktuelle Zinsstatistiken wie die des Fachportals Tagesgeldvergleich.net sowie aktuelle Rechner.

Und auch bei den Festgeldzinsen geht es bei MoneYou nach unten. Bislang lagen die Zinsen für das 6 monatige und das einjährige Festgeld bei 2,45 Prozent p.a. bzw. bei 2,55 Prozent p.a., ab heute sieht es deutlich niedriger aus. Für 6 Monate Laufzeit gibt es beim MoneYou Festgeld seit heute nur noch 2,20 Prozent Zinsen p.a., für 12 Monate immerhin noch 2,35 Prozent p.a. und damit genau auf dem Zinssatz, den es bis gestern für das MoneYou Tagesgeld gab.

Dafür ist, anders als bei zahlreichen anderen Anbietern, eine Anlage mit einem relativ geringen Betrag auf dem Festgeldkonto möglich. Bei MoneYou Festgeld beträgt die Mindesteinlage lediglich 500 Euro, während andere Banken gerne mal gleich auf 2.500 Euro oder gar auf 5.000 Euro als Mindestanlagebetrag beim Festgeld gehen.

Es bleibt nun abzuwarten, welche Banken in den kommenden Tagen und Wochen an der Zinsschraube dreht. Der Grund hierfür kann eine weitere Senkung des Leitzinses sein, die möglicherweise von mehreren Banken als wahrscheinlich angesehen wird. Bereits jetzt liegt der Hauptrefinanzierungssatz auf 0,75 Prozent, die Sparzinsen befindet sich seit der letzten Zinssenkung im Juli dieses Jahres nahezu im freien Fall, während die Preissteigerungen kaum zu bremsen sind.

Eine Antwort zu “MoneYou dreht bei Tagesgeld und Festgeld an der Zinsschraube”

  1. “Der Zins ist ja sicher ein besonderer Reiz für den Sparer. Aber nötig ist dieser besondere Reiz nicht. Der Spartrieb ist auch ohne diesen Reiz stark genug. Übrigens, so kräftig der Zins als Sparreiz auch wirken mag, so ist er doch keinesfalls stärker als das Hindernis, das der Zins dem Sparer errichtet. Infolge der Zinslasten heißt sparen heute für die Volksmassen – entsagen, entbehren, hungern, frieren und nach Luft schnappen. Denn gerade durch den Zins, den der Arbeiter erst für andere aufbringen muß, wird der Arbeitsertrag so stark beschnitten, daß in der Regel der Arbeiter an Sparen überhaupt nicht denken kann. Ist also der Zins ein Sparreiz, so ist er in noch stärkerem Grade ein Sparhindernis. Der Zins beschränkt die Sparmöglichkeit auf ganz kleine Kreise, und die Sparfähigkeit auf die Wenigen aus diesen Kreisen, die den nötigen Entsagungsmut dazu haben. Sinkt der Zins auf Null, so steigt der Arbeitsertrag um den vollen Betrag der Zinslasten, und entsprechend erweitert sich die Sparmöglichkeit und Sparfähigkeit. Und es ist doch sicher leichter, von 200 Mark, als von 100 Mark 5 Mark zu sparen. Und wahrscheinlich wird derjenige, der durch die Zinsaussichten mitbestimmt wurde, bei 100 Mark sich und seinen Kindern 10 Mark am Munde abzusparen, bei 200 Mark ohne jenen Reiz, aus natürlichen Spartrieben, wenn auch nicht 110 Mark, so doch erheblich mehr als 10 Mark sparen.”

    http://bit.ly/PCehMJ

    Beim Studium des ganzen Kapitels – oder besser des ganzen Buches – klären sich auch alle anderen Denkfehler auf der Grundlage einer a priori fehlerhaften Geld- und Bodenordnung, die aus der Marktwirtschaft – von einem Krieg bis zum nächsten und dazwischen mit exponentiell steigender Tendenz – eine kapitalistische Marktwirtschaft macht.

    Kaum jemand weiß heute noch, dass ursprünglich die Bundesrepublik Deutschland nicht eine kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem “Sozialstaat” werden sollte, sondern eine freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus (Freiwirtschaft = echte Soziale Marktwirtschaft), die den Sozialstaat zur Finanzierung kapitalismusbedingter Massenarbeitslosigkeit gar nicht nötig hat, weil sie prinzipbedingt und unabhängig vom jeweiligen Stand der Technologie für natürliche Vollbeschäftigung und absolute soziale Gerechtigkeit sorgt:

    http://bit.ly/PCehMM

    Es wurde übersehen, dass der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation, die Natürliche Wirtschaftsordnung (Globale Soziale Marktwirtschaft), erst dann zu verwirklichen ist, wenn die reale Angst vor der Auslöschung unserer gesamten “modernen Zivilisation” durch die bevorstehende globale Liquiditätsfalle (Armageddon) insgesamt größer wird, als die seit Urzeiten eingebildete Angst vor dem “Verlust” der Religion:

    http://bit.ly/PCehMO




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