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Geldanlage

Bank of Scotland mit erneuter Zinssenkung beim Tagesgeld

06. Dezember 2012 –

Nun also doch, das mag sich der eine oder der andere Betrachter der aktuellen Marktlage und insbesondere der Bank of Scotland denken, wenn er diese aktuelle Nachricht liest: nach dem Aus für das zuvor gleich mehrmals verlängerte Startguthaben senkt die Bank of Scotland nun doch die Zinsen für ihr Tagesgeldkonto.

Lange hatte die Bank of Scotland in Deutschland den Status eines Topanbieters im Bereich Tagesgeld inne gehabt. Attraktive Zinsen und dazu eine Prämie für Neukunden haben durchaus gezogen, im Tagesgeldvergleich  – etwa auf http://www.tagesgeldvergleich.info/ oder http://www.tagesgeld-vergleich.net/ war die britische Bank deshalb immer auch recht weit oben zu finden. Nun aber geht es noch weiter bergab im Ranking der Tagesgeldzinsen, die Bank of Scotland senkt zum 19. Dezember dieses Jahres die Zinsen für ihr Tagesgeldkonto.

Noch bietet die Direktbank eine Verzinsung von 1,80 Prozent p.a. für ihr Tagesgeld an, ab dem 19. gibt es jedoch deutlich weniger mit nur noch 1,60 Prozent p.a. Die Bank of Scotland zieht mit ihrer Zinssenkung an einer Reißleine und verliert damit weiter Plätze im Tagesgeldrechner. Durch das Aus für die Bonusaktion, und dem damit nun fehlenden Angebot für Neukunden, wird die Bank wohl nur noch wenige neue Kunden für ihr Tagesgeld finden.

Für Sparer, die höhere Zinsen haben möchten, werden die Auswahlmöglichkeiten damit immer weniger. Bei einem einzigen Angebot gibt es derzeit überhaupt noch ein Neukunden-Angebot, bei dem es ein Startguthaben gibt. Die ING-DiBa bietet für das erste Extra-Konto eine Verzinsung von 2,00 Prozent p.a. an, auf sechs Monate garantiert (alle Konditionen finden Sie zum Beispiel hier im Test). Den Bonus von 20 Euro gibt es bei der Direktbank, wenn auf dem Tagesgeldkonto eine erste Einlage in Höhe von mindestens 5.000 Euro erfolgt, und dies innerhalb der ersten vier Wochen nach der Eröffnung des Extra-Kontos. Aber auch hier müssen sich Tagesgeldsparer sputen: das Startguthaben ist zeitlich begrenzt, die Aktion läuft nur noch bis 15. Dezember dieses Jahres.

Heute ist zudem ein weiterer wichtiger Tag für Deutschlands Sparer: der Rat der Europäischen Zentralbank tritt unter dem Vorsitz von EZB-Präsident Mario Draghi zusammen, um über das weitere Verfahren beim Leitzins zu beraten. Sollte dieser wichtige Zinssatz weiter gesenkt werden, dürfte ein weiterer Verfall der Tagesgeldzinsen kaum mehr zu bremsen sein.

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