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Geldanlage

netbank verlängert Depot-Neukundenkampagne

28. Januar 2013 –

Die Zeit der Bonusaktionen für Tagesgeldkonten ist nahezu vorüber, dafür können sich Wertpapier-Anleger auch weiterhin freuen: die Auswahl an Aktionen ist derzeit attraktiv, und auch die netbank hat ihre Depot-Neukundenkampagne nun verlängert. Die zum 31. Januar 2013 auslaufende Aktion der netbank wurde um einen Monat verlängert und läuft nun noch bis 28. Februar dieses Jahres. Teilnehmen an der Depot-Aktion, bei der es 50 Euro Prämie gibt, können alle, die bei der netbank in den letzten 24 Monaten kein Depot geführt haben.

Die Prämie erhalten all die, die innerhalb des ersten Vierteljahrs nach der Eröffnung des netbank Depots mindestens zwei Trades über das Wertpapierdepot vornehmen. Depotüberträge von anderen Banken werden hierbei jedoch nicht als Trades berücksichtigt. Die Überweisung der 50 Euro Prämie erfolgt nach drei Monaten auf das Verrechnungskonto des Depots.

Die netbank Depot Neukundenkampagne ist eine von gleich mehreren Aktionen, die Banken derzeit im Bereich der Wertpapierdepots anbieten. So auch bei der DAB Bank, bei der es für einen Wertpapierübertrag vom alten Depot auf das neue DAB Depotkonto statt Barem 3,00 Prozent Zinsen p.a. auf das Tagesgeldkonto gibt. Wer zusätzlich das bisherige Depot bei seiner früheren Bank schließt, erhält sogar noch 0,50 Prozent p.a. als Extra-Zins drauf. Der Zinssatz ist garantiert auf sechs Monate nach der Depoteröffnung und gilt für Anlagebeträge bis 75.000 Euro.

Eine ganz andere, aber nicht minder attraktive Aktion bietet derweil S Broker. Beim Sparkassen Broker gibt es keine Prämie und auch keine hohen Tagesgeldzinsen, dafür jedoch gleich 300 Euro Orderguthaben. Dieses ist bis zu einem halben Jahr nach Depoteröffnung zum Handeln gültig, was durchaus für bisherige Laien in der Wertpapieranlage attraktiv sein dürfte. So können sich Neutrader im Bereich von Aktien und Co. ausprobieren, bevor es ans Eingemachte, heißt an ihr eigenes Geld geht.

Neben allen Vorteilen, die solche Neukunden-Aktionen bei Wertpapierdepots bieten, ist es jedoch zugleich auch wichtig, auf den Faktor Kosten zu achten. Dieser sollte bei der Suche nach einem Depot nicht vernachlässigt werden, ein Vergleich unterschiedlicher Anbieter für Depots ist deshalb empfehlenswert. Auf Seiten wie http://www.brokervergleich.de/online-broker/ oder http://www.vergleich.info/geldanlage/depot-vergleich/ können Sie einen solchen Vergleich durchführen.

Eine Antwort zu “netbank verlängert Depot-Neukundenkampagne”

  1. Der Kreditzins, den Unternehmer für Investitionskredite an die Geschäftsbanken zahlen, besteht aus der Bankmarge und dem Guthabenzins, den die Geschäftsbanken an die Sparer zahlen. Die Bankmarge minus Risikoprämie (Kreditausfall-Versicherung) minus Personal- und Sachkosten ist der Gewinn der Geschäftsbanken vor Steuern, und der Guthabenzins der Sparer ist die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins) plus Knappheitsaufschlag plus Inflationsaufschlag. Der Realzins (Sparer-Gewinn) ist der Guthabenzins minus Inflation.

    Die Liquiditätsverzichtsprämie ist zeitabhängig und erreicht bei langfristigen, ca. 10-jährigen Geldanlagen den vollen Urzins von etwa 4,5%, während der Knappheitsaufschlag durch das Verhältnis von Kreditangebot und Kreditnachfrage in der Volkswirtschaft bestimmt wird. Ist nach einem Krieg (umfassende Sachkapitalzerstörung) die Kreditnachfrage zur Finanzierung neuer Sachkapitalien (Häuser, Fabriken, Schiffe, etc.) deutlich größer als das Kreditangebot, steigt der Realzins für die Sparer um eine “Belohnung für Konsumverzicht”, weil in dieser Situation die Schaffung neuen Sachkapitals für die Volkswirtschaft wichtiger ist als der vorgezogene Konsum; und wenn kurz vor dem nächsten Krieg die Geldvermögen – und damit auch die (fast) spiegelbildliche Gesamtverschuldung – durch die fortlaufende Verzinsung soweit gewachsen sind, dass das Kreditangebot die Kreditnachfrage übersteigt, weil die Rentabilitätshürde des Urzinses der weiteren Vermehrung rentabler Sachkapitalien eine Grenze zieht, wird der Knappheitsaufschlag negativ und der Realzins für die Sparer vermindert sich um eine “Bestrafung für Investitionsverzicht”. Dies führt zu einer Verkürzung der durchschnittlichen Anlagedauer, weil der Realzins nun unter den vollen Urzins fällt, den die Sparer mindestens fordern, um ihre Ersparnisse langfristig zu verleihen. Aus mittel- bis kurzfristig den Geschäftsbanken überlassenen Ersparnissen können diese aber umso weniger Investitionskredite vergeben, für deren verzinste Zurückzahlung die Unternehmer etwa zehn Jahre benötigen. Die Geschäftsbanken haben mit immer größer werdenden Kreditausfall- sowie Fristentransformationsrisiken zu kämpfen und verlagern ihre Geschäftstätigkeit von der Investition auf die Spekulation (ironischerweise als “investment banking” bezeichnet), um an Preisschwankungen zu profitieren, die wiederum umso größer und hektischer werden, je mehr die “Bestrafung für Investitionsverzicht” den Geldkreislauf ins Stocken bringt. Am Ende gerät die Volkswirtschaft in eine Liquiditätsfalle, d. h. der Geldkreislauf – und damit die Arbeitsteilung – bricht soweit zusammen, dass die nächste umfassende Sachkapitalzerstörung unvermeidlich wird, damit es nach dem Krieg wieder eine “Belohnung für Konsumverzicht” geben kann:

    http://bit.ly/YcNrPQ




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