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Geldanlage

Kita-Immobilienfonds – Investieren in eine Zukunft?

11. Februar 2013 –

Die Welt der Anleger hat sich in den vergangenen Jahren sehr gewandelt. Manche Finanzprodukte, aber auch ganze Banken verschwanden vom Markt, für die Finanzbranche galt es, neue Produkte zu entwickeln, um Anlegern attraktive Möglichkeiten für ihr Geld zu bieten. Der neueste Trend bei den Finanzprodukten sind dabei Kita-Immobilienfonds. Immobilienfonds und Kitas, = Kindertagesstätten, zwei Welten prallen hier aufeinander, und doch setzt die Branche dabei auf durchaus Zukunftsträchtiges. Die Betreuung von Kindern hat sich in den vergangenen Jahren sehr gewandelt in Deutschland. Wo früher der Kindergarten zwischen 5 und 7 meist die einzige Möglichkeit für berufstätige Eltern war, ihre Kinder zumindest stundenweise tagsüber unterzubringen, ist der Markt für Kinderbetreuung in den vergangenen Jahren stark angewachsen. Immer mehr Kitas entstehen, und viele weitere werden noch benötigen werden.

Der gesellschaftliche Wandel kommt durch die Kita-Immobilienfonds auch den Anlegern zugute. Anstatt in Zweige zu investieren, die weder nachhaltig noch ethisch vertretbar sind, bieten Immobilienfonds, die auch den Bau von Kitas setzen, gleich zwei Möglichkeiten. Zum einen das Verdienen an dem Bau neuer Kindertagesstätten, auf der anderen Seite sind sie eine Möglichkeit, in die Zukunft zu investieren.

Zwei Fliegen werden so mit einer Klappe geschlagen, eine nachhaltige Geldanlage wird so ermöglicht, die Immobilienfonds (deren Funktionsweise Sie hier nachlesen können) zugleich frisches, neues Leben einhauchen können. Wer hier investiert, der denkt mit, denkt an die Zukunft der Kinder in seinem Land und zugleich auch an die Zukunft seines eigenen Geldes. Und dabei sollte auch bedacht werden: auch wenn auf Immobilienfonds vielleicht der eine oder andere dunkle Schleier von früheren Fehlinvestitionen lasten mag, nicht jedes neue Finanzprodukt sollte mit alten gleich über einen Kamm geschoren werden. Kita-Immobilienfonds sind eine Chance für Anleger, mit ihrem Geld Zukunft zu bauen und zugleich an dieser Zukunft zu verdienen.

Und dabei ist eine durchaus hohe Rendite zu ergattern, die derzeit mit anderen Finanzprodukten kaum mehr möglich sind. Wie es für geschlossene Fonds üblich ist, kann man während der Laufzeit natürlich nur sehr schwer über das angelegte Geld verfügen. Als Beispiel hierfür steht der Kita-Immobilienfonds Kinderwelten I, mit dem Aviarent Capital Management bereits 50 Millionen Euro an Eigenkapital sammeln konnte, die Renditeausschüttung soll jährlich sieben Prozent betragen. In Essen wird bereits das erste Projekt des Fonds umgesetzt, eine ehemalige Schule wird in einen Kindergarten umgebaut, der 64 Kindern eine Betreuungsheimat geben soll. 24 der 64 zukünftigen Kita-Plätze sind reserviert für Kinder, die noch keine drei Jahre alt sind. Bereits jetzt sind all diese Plätze für Kleinkinder bereits vergeben. Dies zeigt schon jetzt den Erfolg, den Kita-Immobilienfonds haben können -für Anleger wie auch für Eltern, deren Kinder dadurch frühzeitigen einen Betreuungsplatz finden.

Dennoch kann natürlich das Risiko einer solchen Anlageart nicht vom Tisch gewischt werden. Immobilienfonds haben durchaus nicht immer positive Schlagzeilen gemacht, weshalb Anleger stets dazu aufgerufen sind, genau hinzusehen, in was sie investieren und nicht aufgrund blinder Renditegier jedwede Vernunft außer Acht zu lassen. Gerade das Stichwort "Schrottimmobilien" sollte hier auch nicht vergessen werden. Doch nicht jedes neue Finanzprodukt oder jedes renditestarke Anlageobjekt muss per se schon von sich aus schlecht sein und anzuzweifeln, weshalb es sich durchaus lohnen könnte, sich die Kita-Immobilienfonds genauer anzusehen.

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