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Geldanlage

Bausparen – Alter Trend wird zu neuem Boom

12. Februar 2013 –

Niedrige Sparzinsen sprechen inzwischen eine deutliche Sprache, Alternativen müssen gefunden werden, das alte Sparbuch hat längst ausgedient. Nicht so der Bausparvertrag, der in diesen Zeiten massiver gesunkener Zinsen für Sparkonten einen neuen Boom erlebt. Dies hat auch einen einfachen Grund und der heißt: Zinsen! Die Zinssätze, die es für das Bausparen gibt, liegen mitunter immer noch in einem so guten Bereich, dass sich der Abschluss eines Bausparvertrags eher lohnt als beispielsweise ein Festgeldkonto mit gleicher oder ähnlicher Laufzeit. Einen weiteren Vorteil bietet das Bausparen dabei auch noch: der Sparbetrag muss nicht auf einmal angelegt werden, sondern das Sparen erfolgt mit fest vereinbarten meist monatlichen Beträgen, die dann über die Jahre hinweg eine schöne Sparsumme ergeben können.

Und noch einen Vorteil hat das Bausparen: Bausparverträge können auch im Rahmen der Vermögenswirksamen Leistungen genutzt werden, die den meisten immer noch unbekannt sind. Dennoch lohnt es sich, sich umfassend über die Arbeitnehmersparzulage zu informieren, da hier sonst eine Förderung verschenkt wird, die einen zusätzlichen Ertrag beispielsweise beim Bausparen darstellt. Doch nicht jeder Bausparvertrag ist gleich gut und nicht jedes Angebot hält unbedingt auf den zweiten Blick auch, was es auf den ersten verspricht. Vor allem bei den Kosten und bei den Gebühren für das Bausparen muss genauer hingesehen werden. Während das Sparen auf Festgeldkonten wie auch beim Tagesgeld kostenlos ist, sind es Bausparverträge nicht. Je nach Vertrag liegen die Kosten auch aufgrund versteckter Gebühren so hoch, dass sich die Anlage nicht lohnt und stattdessen ein deutlich niedriger verzinstes Tagesgeldkonto auch lohnen würde.

Ebenfalls vor Abschluss eines Bausparvertrags ist darauf zu achten, ob die Aufnahme eines Bausparkredits für den Tarif, der im Vertrag steht, zwingend erforderlich ist. In diesem Falle muss das Verhältnis aus Sparzinsen, den Kosten für den Vertrag wie beispielsweise Abschlusskosten und Kreditzinsen stimmen, ansonsten erhält der Bausparer zwar gute Zinsen für sein Erspartes, zahlt aber am Ende dann beim Kredit drauf.

Empfehlenswert ist es deshalb, nicht auf "gut Glück" einen Bausparvertrag abzuschließen, sondern Informationsunterlagen von mehreren Bausparkassen anzufordern und die angebotenen Verträge und Tarife dann miteinander zu vergleichen oder einen Online-Vergleich durchzuführen. Damit wird beispielsweise ausgeschlossen, dass bei gleicher monatlicher Sparsumme unter dem Strich weniger rauskommt, als es möglich wäre und / oder dass ein Kredit teurer abgeschlossen wird, als es notwendig ist. Ebenfalls gut zu nutzen sind Bausparrechner wie etwa auf Finanzrechner.org, wobei hier darauf geachtet werden sollte, dass der Rechner möglichst viele Angebote enthält.

Denn wie der alte Trend und neue Boom zeigt: Bausparen kann sich auch 2013 und trotz gesunkener Zinsen noch lohnen. Wenn man sich die Mühe macht, sich gründlich nach einem guten und rentablen Bausparvertrag umzusehen und nicht gleich den erstbesten abschließt.

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