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Geldanlage

Tagesgeld, Festgeld und Co. – Sparen und Wohneigentum liegt im Trend in der Euro-Zone

11. April 2013 –

Die Ergebnisse der ersten Haushaltsbefragung des Eurosystems zu Finanzen und Konsum, durchgeführt von der Europäischen Zentralbank sind da. Und es zeigt sich dabei vor allem eines: Sparen mit Tagesgeld, Festgeld und Co. liegt im Trend in der Euro-Zone. Zudem weisen die Zahlen eines auf: in der Euro-Zone gibt es viele Bürger mit eigenem Immobilienbesitz. Dank der immer noch niedrigen Bauzinsen hier in Deutschland dürfte die Zahl in diesem Jahr aller Voraussicht nach noch deutlich steigen.

So befindet sich der Hauptwohnsitz von 60,1 Prozent aller privaten Haushalte in der Währungsunion zugleich im Eigentum der Bewohner. Darunter sind 40,7 Haushalte, die ihren Hauptwohnsitz ohne eine hypothekarische Belastung als ihr Eigentum bezeichnen können. 19,4 Prozent hingegen haben ein Hypothekendarlehen mit dem Hauptwohnsitz zugleich als Sicherheit aufgenommen. Der Zwischenwert, der so genannte Median, liegt in der Euro-Zone bei Hauptwohnsitz im Eigentum bei 180.300 Euro. Zudem besitzen 23,1 Prozent der Haushalte im Euro-Raum weitere Immobilien. Deren Medianwert beträgt 103.400 Euro.

Gleich 96,4 Prozent der Privathaushalte in den Ländern der Währungsunion halten Spareinlagen oder Sichteinlagen (Sichteinlagen = Guthaben auf dem Girokonto oder beispielsweise der Kreditkarte). Damit ist in der Euro-Zone eine so große Zahl von Sparern zu finden, die durchaus bemerkenswert ist. Während zum Beispiel in den USA weiter das Leben auf Pump vorherrscht und der Immobilienmarkt dort dank niedriger Zinsen für Immobilienkredite 2013 Jahre nach Ausbruch der Immobilienkrise plötzlich wieder boomt, steht in Europa das Sparen auch weiter im Fokus der Verbraucher.

Immerhin 33 Prozent der Haushalte in privater Hand haben zudem eine private Altersvorsorge abgeschlossen und / oder haben eine Kapitallebensversicherung laufen. Dies zeigt, dass auch das Rentenalter mit in die finanziellen Planungen der Bürger in der Euro-Zone in den Alltag mit einbezogen wird. Die Zahlen aus der ersten Haushaltsbefragung des Eurosystems zu Finanzen und Konsum der EZB stammen in der Hauptsache aus den Werten, die sich 2010 ergaben. Zwar dürften sich hier einige Veränderungen ergeben haben aufgrund der Schuldenkrise in Europa. Dennoch bleibt Sparen und das Wohn- und Hauseigentum nach wie vor ein wichtiger Punkt in der Euro-Zone. Finanzielle Rücklagen und das Eigentum am Hauptwohnsitz stellen damit eine wichtige Priorität der Bürger in der Währungsunion dar.

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