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Geldanlage

Auf der Suche nach dem besten Online-Broker

06. August 2013 –

Auf der Suche nach dem richtigen Wertpapierdepot stolpern Anleger mitunter gerne über die eine oder andere Falle – und oftmals heißt diese: kostenloses Depot. Doch nicht immer bedeutet ein kostenloses Depot auch, dass dieses bestimmte Wertpapierdepot dann auch wirklich günstiger ist als andere, vergleichbare Depots. Anleger sollten den Depotvergleich deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen, sich nicht vom Wörtchen „kostenlos“ blenden lassen und sich stattdessen die Zeit für einen ausführlichen Vergleich von Wertpapierdepots nehmen.

Denn oftmals ist es nicht die Depotgebühr, welche ein Depot günstiger oder teuer macht, sondern die Kosten, die beim Trading anfallen. Hier ist es bei der Suche nach einem Wertpapierdepot wichtig, sich vorab zu überlegen, wie viele Trades durchschnittlich im Jahr anfallen, wie hoch das durchschnittliche Ordervolumen beim Trading ist und wie hoch das durchschnittliche Depotvolumen jährlich ist.

Sind die Kosten für die Trades teuer, dann bringt auch das Ganze ach so kostenlose Depot nichts, wenn das „kostenlos“ dann einfach auf die Gebühren für das Trading aufgeschlagen werden und die Sache am Ende unter dem Strich möglicherweise sogar noch mehr kostet als bei einem Wertpapierdepot, das eben nicht kostenlos ist.

Der Depotvergleich, der unter anderem mit einem guten Orderkostenrechner möglich ist, sollte deshalb gründlich durchgeführt werden und nicht nur mit dem ersten Blick auf "das Depot ist ja kostenlos, jenes nicht" ausgerichtet sein. Denn es sind oftmals genau die Kosten, die dann vor lauter kostenloses Wertpapierdepot gerne vergessen werden, die jedoch letztlich richtig reinhauen: die Kosten für das Trading. Und dies sollte ja die Hauptsache sein bei einem Depot – es sei denn, die Aktien und Wertpapiere liegen nur im Depot, und es findet über das Jahr hinweg weder ein Kauf noch ein Verkauf statt.

Dann spielt die Höhe der Trading-Kosten natürlich keine Rolle und das Depot sollte dann in der Hauptsache eines sein: kostenlos. Wer sich die Zeit nimmt und mehrere Angebote für Wertpapierdepots vergleicht, der stellt dabei fest, dass es mehrere Anbieter für kostenlose Depots gibt. Andere indes bieten ihr Wertpapierdepot nicht kostenlos an, haben dafür jedoch vielleicht ein Depot mit Tagesgeld im Portfolio, das mit guten Zinsen glänzen kann. Bei der Suche nach dem richtigen Depot kommt es deswegen immer darauf an, was der Anleger selbst haben möchte, und wo die eigenen Prioritäten liegen und wo die Prioritäten beim Depotanbieter und beim Depot selbst gesetzt werden.

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