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Vorsorge

Rentner zahlen immer?

08. September 2011 –

Mit dem Eintritt der Rente kann man sich theoretisch zu Ruhe setzen. Die gesetzliche Rente kommt regelmäßig – und so kann ein Rentner sein Dasein mit Reisen und sonstigen schönen Dingen des Lebens verbringen. Eben mit all jenen Dingen, für die man während des Arbeitslebens keine Zeit hatte.

Das ist die Wunschvorstellung. Nach jahrelanger Arbeit und beim Sichten ihrer Renteninformation stellen jedoch einige Rentner fest, dass die Rente mickrig ist und nicht einmal ausreichend, um das Überleben zu sichern – die so genannte Versorgungslücke droht. Von Reisen kann nicht die Rede sein. Die Rentner, die dagegen eine relativ hohe Rente erhalten, müssen diese versteuern.

Finanzamt lässt im Alter nicht locker

Der Fiskus besteuert auch die Renteneinnahmen. sybo-ag.de berichtete über die „grundsätzlichen Steuerpflicht einer Rente“. Wer 2040 in Rente geht, muss seine Rente komplett versteuern. Bis dahin wird der zu versteuernde Rentenanteil sukzessive erhöht. Dafür werden die Beiträge, die man einzahlt, teilweise steuerfrei gestellt. Doch viele Rentner, die heute in Rente gehen, wissen gar nicht, wie viel sie an Steuern bezahlen müssen. Laut betriebsausgabe.de werden häufig verschiedene Renten bezogen, diese müssen aber unterschiedlich versteuert werden. Es gibt zwar Freibeträge – doch die genaue Kenntnis darüber fehlt den meisten.

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Hier helfen Steuerberatungsstellen für Senioren. Diese spezialisieren sich auf das Thema Besteuerung der gesetzlichen Rente und geben wertvolle Tipps zur Minderung der Steuerlast. Die Beratungskosten werden meistens mit einem Pauschallbetrag abgegolten, der in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Aufwand des Beraters steht. Trotzdem ist die Beratungsqualität sehr hoch.

Alleinstehende haben im Alter einen Freibetrag von 8.004 Euro. Verheiratete können bis zu 16.008 Euro aus der gesetzlichen Rente steuerfrei erhalten.

Zusätzlich kommen Werbungskosten in Höhe von 102 Euro pro Person hinzu.

Mit der Einführung der Steueridentifikationsnummer wurden viele Rentner verunsichert und haben einen Steuerberater aufgesucht. Immer mehr Rentner erhalten auch Aufforderungen vom Finanzamt, eine Steuererklärung abzugeben. Der Fiskus kann nun noch genauer nachschauen.

Steuerlast reduzieren

Die Lebensversicherungsverträge, die vor 2005 abgeschlossen wurden und die mindestens zwölf Jahre lang angespart wurden, sind bei der Auszahlung steuerfrei.

Des Weiteren haben Rentner die Möglichkeit, ihre Ausgaben für beispielsweise Krankheitskosten geltend zu machen und somit wenige Steuern bezahlen.

Wer unter den oben genannten Freigrenzen liegt, kann eine so genannten Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt beantragen und diese dann bei der Bank einreichen. jahressteuergesetz.de berichtet darüber ausführlich. Dann werden die Kapitalerträge nicht der Abgeltungssteuer unterworfen. So kann man sich eine Steuererklärung sparen, um die zu viel abgeführte Abgeltungssteuer geltend zu machen.

Eine Nichtveranlagungsbescheinigung gilt drei Jahre lang und muss anschließend neu beantragt bzw. erneuert werden und dann wieder bei der Bank eingereicht werden.

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