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Vorsorge

Ohne private Altersvorsorge geht nichts mehr

10. Oktober 2012 –

Die Alterung der Menschen wird unsere Gesellschaft dramatisch verändern. In den nächsten 50 Jahren steigt die Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung um weitere sieben Jahre an, so die OECD in einer aktuellen Studie. Städte und Gemeinden fordern dringend konkrete Maßnahmen. "Wir brauchen eine grundlegende Reform des Sozialstaats, weil in einer alternden Gesellschaft nicht immer weniger Junge für immer mehr Ältere auch noch bessere Sozialleistungen erwirtschaften können", so Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in einem aktuellen Interview mit der "Welt".

Laut Schätzung vieler Experten wird die Rente in Zukunft enorm sinken, damit das umlagefinanzierte Rentensystem auf Sicht überhaupt finanzierbar bleibt. Bis zum Jahr 2030 wird die Durchschnittsrente im Verhältnis zum Einkommen wohl um mindestens 20 Prozent schrumpfen, denn in der alternden Bevölkerung müssen immer weniger Berufstätige für immer mehr ältere Menschen aufkommen. Zahlen heute noch rund drei Berufstätige für einen Rentenempfänger, werden einem Rentner im Jahr 2030 nur noch zwei Einzahler gegenüberstehen. Der Durchschnittsrentner wird dann mit nur rund 50 Prozent seines aktuellen Nettoeinkommens auskommen müssen. Dazu kommt, dass immer mehr Menschen beruflich selbstständig sind und währenddessen weder in die gesetzliche Rente einzahlen noch Rentenansprüche erwerben. Die zunehmende Zahl der Minijobs verschärft das Problem. Zwar denken viele Politiker schon über weitere Erhöhungen des gesetzlichen Renteneintrittsalters nach. In einer Zeit, in der ältere Arbeitnehmer immer weniger gefragt sind, scheint das aber wenig realistisch. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden immer mehr Rentner unter die Grundsicherungsgrenze rutschen und auf Sozialleistungen angewiesen sein.

Wer im Ruhestand von Armut verschont bleiben und erhobenen Hauptes von eigenem Geld leben will, muss deshalb schon jetzt privat vorsorgen. Mit gutem Grund betreibt bereits mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer in Ost und West private Altersvorsorge. Ob klassische Privatrente, Riester-Sparen, Rürup-Rente, Betriebsvorsorge oder Fondssparplan mit hohen Wachstumschancen: Sie haben zahlreiche Möglichkeiten, in Eigenregie für den Ruhestand vorzusorgen – viele sind steuerbegünstigt und staatlich gefördert. Stärken Sie Ihre Privatvorsorge jetzt und lassen Sie sich von erfahrenen Experten beraten! Die Daten auf http://www.geldanlage-vergleich.org/altersvorsorge/ zeigen Ihnen, mit welchem monatlichen Einsatz Sie je nach Anspardauer, Sparziel und Zinssatz rechnen müssen.

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