Logo
DenizBank Festgeld Standard 468x60


Vorsorge

Postbank-Studie Altersvorsorge: Der Osten hat Nachholbedarf

25. Oktober 2012 –

Immer mehr Menschen sind auf Grundsicherung angewiesen, wie auch die jüngste Statistik zeigt. Um später eine höhere Rente zu haben und sich nicht auf Hilfen des Staates verlassen zu müssen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge. Doch hier hat der Osten noch Nachholbedarf, wie eine aktuelle Studie von Allensbach zeigt, die im Auftrag der Postbank erstellt wurde.
Im Kampf gegen die Altersarmut wird im Westen Deutschlands deutlich mehr Geld zurückgelegt als im Osten, wie die Studie ergab. Während in Ostdeutschland durchschnittlich je Monat 141 Euro für die private Altersvorsorge zurückgelegt wird, sind es in Westdeutschland mit 196 Euro gleich mal 55 Euro mehr monatlich. Für nötig wird jedoch ein deutlich höherer Monatsbetrag gehalten. Hier liegt der Osten auf 255 Euro, der Westen nur um 17 Euro höher auf 272 Euro.

Interessant ist die Frage, ob Zahlungen aus einer privaten Altersvorsorge kommen werden. Gleich 38 Prozent der Ostdeutschen gehen "ausdrücklich" davon aus, kein solches Geld zu erhalten, im Westen Deutschlands befürchten dies hingegen nur 30 Prozent der Befragten.

Der Grund für den niedrigen Monatsbeitrag für die Altersvorsorge in Ostdeutschland liegt dabei klar auf der Hand: eine höhere Arbeitslosigkeit und ein immer noch niedrigeres Einkommen als im Westen. Die Postbank schreibt im Rahmen der Studienergebnisse dazu: "So lag 2011 die Arbeitslosenquote in Westdeutschland laut Bundesagentur für Arbeit bei sechs Prozent, in Ostdeutschland dagegen bei 11,3 Prozent. das durchschnittliche Jahreseinkommen West betrug 30.268 Euro, im Osten lediglich 26.484 Euro."

Dies zeigt, um wie viel wichtiger eine private Altersvorsorge in Ostdeutschland ist. Ein niedrigeres Einkommen führt zu niedrigeren Einzahlungen in die Rentenkasse und damit später zu einer niedrigeren Rente. Wird diese Differenz nicht durch eine privat abgeschlossene Altersvorsorge überbrückt, wächst die Gefahr der Altersarmut im Osten zunehmend.

Wie die eigene Altersvorsorge aussehen kann, sollte dabei jeweils individuell überlegt werden. Ob eine Riester Rente die richtige Möglichkeit ist, hängt von den eigenen Lebensbedingungen und auch vom Alter ab. Durch die gesunkene Garantieverzinsung und die hohen Kosten ist auch die Kapitallebensversicherung für viele nicht mehr für eine private Altersvorsorge geeignet. Andere Anlagestrategien müssen deshalb gegebenenfalls gefunden werden.

Empfehlenswert ist es dabei, sich nicht nur auf eine einzige Form der privaten Altersvorsorge zu beschränken, sondern seine spätere Zusatzrente auf mehrere „Beine“ zu stellen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden interessierte Leser unter anderem hier:

http://www.wertpapierdepot.net/altersvorsorge/

http://www.versicherung-vergleichen.net/rentenversicherungen/

http://www.geldanlage-vergleich.org/altersvorsorge/

Kommentare sind geschlossen.




Copyright © 2009 – finanznachrichten.info – Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung untersagt.

Sitemap  –  Kontakt  –  Impressum

CC