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Kapitalmarkt

Irlands Rating von Aa2 auf Baa1 um fünf Stufen gesenkt

17. Dezember 2010 –

Sie haben keinen guten Ruf mehr, die Ratingagenturen, die unmittelbar vor dem Ausbruch der Finanzkrise so weit von der Realität weg waren, die man es nur sein kann. Dennoch haben sie immer noch Macht, die großen US-Ratingagenturen wie zum Beispiel Moody´s. Und dies bekommt jedoch auch Irland zu spüren, das nun fast verramscht wird.

Gleich um fünf Noten wurde das kleine Land, das unter den Kreditschulden seiner Bürger leidet, selbst aber gar nicht verschuldet ist, im Rating gesenkt. Von einem “Aa2″ ging es für Irland rasant runter auf nur noch “Baa1″ und nähert sich damit unaufhaltsam dem Ramschstatus.

Moody´s Begründung für die hohe Rückstufung Irlands ging gleich in drei Richtungen. Die Kosten der Rettung der irischen Banken, die das Land selbst übernommen hat, ein Rückgang der finanziellen Stärke der Regierung sowie die weiterhin steigende Unsicherheit, was die wirtschaftliche Zukunft des Landes betrifft.

Das einstmals so boomende Land, das nur durch die Schulden seiner Bürger in die Bredouille geraten ist, muss nur hart daran knabbern, dass die anderen Länder der Euro Zone und der IWF, der Internationale Währungsfonds, mit 67,5 Milliarden Euro in die Bresche springen müssen, damit Irland nicht in die Pleite geht.

Bislang zeigen sich die Euro-Spekulanten jedoch wenig unbeeindruckt von der Herabstufung. Der Euro hält sich weiterhin im Plus gegenüber dem US Dollar, und zeigt damit ein weiteres Mal, dass er nicht so klein bei zu kriegen ist.

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