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Kapitalmarkt

Griechenland-Hilfe statt Bankenabgabe?

24. Juni 2011 –

Es ist wieder mal so ziemlich alles durcheinander in der Finanzwelt. Während klar war, dass mit Basel III eine Bankenabgabe kommen würde, könnte nun wieder alles anders sein. Statt der Abgabe der Banken für eine Absicherung gegen die finanziellen Schäden durch zukünftige Finanzkrisen soll nun die Griechenland-Hilfe durch die Geldinstitute kommen.

Jemand, der in den vergangenen Monaten die ganzen Erklärungen und Aussagen zur Bankenabgabe verfolgt hat, der wird jetzt stutzig werden. Und uns geht dies genauso. War nicht abgemacht, dass die Banken in einen Topf einzahlen sollen, der dann einspringen sollte, wenn es wieder zu einer Finanzkrise kommt? Nun steht wieder mal was Anderes auf der Tagesordnung. Geld für Griechenland statt in einen Sicherungstopf.

Eigentlich eine schöne Sache, mag man sich denken, damit der Euro stabilisiert wird, was allen Ländern der Eurozone gut tut. Das Problem ist nur: Griechenland ist nicht das größte Problem, das wir haben. Die USA stehen vor einer Pleite, oder sind es möglicherweise gar schon, nur wird es mehr vertuscht als zur Realität zu stehen.

Heißt, wenn die USA in den Bankrott gehen, sind auch zahlreiche, wenn nicht gar alle deutschen Banken von dem Beben betroffen, das dann durch die Finanzwelt gehen wird. Wenn dem nicht vorgebaut wird durch die wichtige Bankenabgabe, dann sind wir alle bald eines: Pleite. Und dann ist Griechenland ein noch geringeres Problem.

Die Fokussierung auf Griechenland führt seit Monaten dazu, dass immer mehr Realitätsferne zu finden ist, auch bei den so genannten Experten. Nicht Griechenland wird unser Land zerstören, sondern die Pleite der USA, die näher ist als jemals zuvor…

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