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Kapitalmarkt

Griechenland trotz Milliardenhilfen vor dem Aus?

28. Juli 2011 –

Griechenland, das bedeutet hohe Staatsschulden und die Angst vor einer Staatspleite. Trotz Milliardenhilfen scheint das Land nun immer noch nicht gerettet zu sein. Steht Griechenland trotz Milliardenhilfen vor dem Aus?

Die Ratingagenturen haben auch weiterhin Probleme damit, dass das Land Finanzspritzen aus dem EU-Rettungsfonds bekommt und sehen den Austausch der ausgegebenen Staatsanleihen als problematisch. Heute hat Standard & Poor’s, eine der drei großen Ratingagenturen, mitgeteilt, dass Griechenland eine erneute Abstufung erfahren würde. Dies bedeutet ein Rating von "CC" statt "CCC". Damit sind die Staatsanleihen des Landes als sehr anfällig für einen Zahlungsausfall und zudem als hoch spekulativ bewertet. Für Standard & Poor’s bedeutet eine mögliche Umschuldung Griechenlands einen Teilausfall der Zahlung.

Auch die USA stehen vor einem ungewissen Schicksal. Die Uhr bis zum Zahlungsausfall tickt unaufhaltsam. Immer noch steht eine Einigung der beiden Parteien, den Demokraten und den Republikanern aus. Angesichts der anstehenden US-Präsidentenwahl im kommenden Jahr tragen die Parteien ihre Uneinigkeit und ihren Wahlkampf auf den Köpfen der Bürger und der ganzen Welt aus. Ein Zahlungsausfall der USA könnte eine neue Finanzkrise hinauf beschwören, die aller Voraussicht nach noch schlimmer als die Krise in den Jahren 2008 und 2009 verlaufen könnte. Den "Wahlkämpfern" scheint dies egal, die Streitigkeiten dauern an, ein Erhöhen der Schulden-Obergrenze, um die USA vor einem Bankrott zu bewahren, ist immer noch nicht in Sicht.

Die Aktienmärkte zeigen sich angesichts der Gesamtsituation eher kühl und auch der Euro hat mit den Problemen Griechenlands weiter zu kämpfen. Dennoch weicht die Angst der Anleger der Hoffnung, dass doch noch alles gut wird.

Eine Antwort zu “Griechenland trotz Milliardenhilfen vor dem Aus?”

  1. reiner tiroch sagt:

    Wer auch nur etwas rechnen kann, der weiß doch, dass Griechenland trotz der Retterei dennoch vor dem Aus steht. 350 Mrd Schulden+ 110 Mrd 1. rettung+ 156 Mrd 2. Rettung sind nun 616 Mrd Miese. Das hin und herschieben der gelder diente nur den Banken, die 616 Mrd stehen dennoch. Das Risiko wurde elegant in den Rettungsschirm geschoben, für den der Bürger haftet. Unsere rettungswütigen politiker reden von 350 Mrd, aber dies ist nur griechenland. Als nächstes kommt der Schuldenschnitt mit 50-80% wo das Risiko wohl im Rettungsschirm landen wird. 13 Länder machte der Markt aber als Wackelkandidaten aus. Viel Spaß beim Dauerretten.




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