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Kapitalmarkt

Inflationsrate steigt rasant an

29. September 2011 –

Es wird immer teurer in Deutschland. Dies ist nicht nur gefühlt, sondern wird durch die ansteigende Inflationsrate immer wieder auch belegt. Die voraussichtliche Inflationsrate für September 2011 liegt bei 2,6 Prozent – ein Preisabfall ist jedoch nicht zu erwarten.

Experten gehen davon aus, dass sich die Inflationsrate, die nun ihren höchsten Wert seit drei Jahren erreicht hat, auf einem hohen Niveau einpendeln wird. Nach Zeiten eines niedrigen Verbraucherpreisindex kommen nun teure Zeiten auf Deutschlands Verbraucher zu.

Schuld an dem weiteren Anstieg der Inflationsrate tragen die höheren Preise für Mineralölprodukte wie auch die neuen Preise für Schuhe und für Bekleidung. Die Schuh- und Kleidungshersteller machen mit ihrer Ankündigung, die Preise für ihre Produkte zu erhöhen, nun Ernst.

Höher lag die Inflationsrate zuletzt nur im September 2008, dem Monat, in dem die Welt endgültig in die Finanzkrise abstürzte. Damals hatte sie bei 2,9 Prozent gelegen, nachdem der Sommer des Jahres Inflationsraten von über drei Prozent mit sich gebracht hatte – bedingt unter anderem auch durch die hohen Kraftstoffpreise damals.

Am 13. Oktober 2011 werden die endgültigen Ergebnisse für den Verbraucherpreisindex des Septembers veröffentlicht. Ob die Zahl dann so hoch bleibt, oder gar nach oben korrigiert werden muss, wie nicht nur einmal bereits in diesem Jahr geschehen, bleibt bis dahin abzuwarten.

Der hohen Inflationsrate steht ein schwacher Euro entgegen, der es für die Verbraucher auch nicht einfacher macht. Gerade bei Preisen für Importgüter könnte sich dies mittelfristig negativ auf die Preise in Deutschland auswirken – und damit den Verbraucherpreisindex weiter nach oben treiben. Ungeachtet der hohen Inflationsrate liegt die Sparquote der Deutschen weiterhin hoch, wenngleich mit 11,4 Prozent für 2010 etwas unter dem Wert des Jahres 1991 von 12,9 Prozent.

Die Entwicklung der Inflationsrate seit Januar 2001 können interessierte Leser hier nachvollziehen:

http://www.tagesgeld.info/statistiken/inflation/

Interessant für Sparer ist, dass Zinsanlagen wie Tages- oder Festgeld mindestens 2,40 bis 2,60 % Zinsen p.a. abwerfen müssen, um Kapitalerhalt zu garantieren. Werden noch Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag fällig, muss die Rendite bei 3,00 bis 3,30 % p.a. liegen. Das ist selbst mit den besten Tagesgeldkonten derzeit nicht machbar, sondern nur mit Festgeld mit 1 bis 3 Jahren Laufzeit.

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