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Kapitalmarkt

Euro und Dax steigen dank Staatsanleihen-Verkauf – Leitzins im Fokus

12. Januar 2012 –

Wer im Dezember 2011 Staatsanleihen von Italien und Spanien zurückverkauft hätte, wäre in Sachen Rendite (Rückzahlung der Kredite vorausgesetzt) ein ganzes Stückchen reicher geworden. Die aktuelle Auktion von Staatsanleihen beider Länder ging besser über die Bühne als gedacht – niedrigere Zinsen werden verlangt und Spanien konnte den Verkauf der Anleihen um fast 100 Prozent steigern.

Dank der verhältnismäßig niedrigen Zinsen von durchschnittlich 3,38 Prozent bei einer dreijährigen Laufzeit bis Juni 2015 konnte Spanien von einem Verkaufsschub profitieren. Für zwölf Milliarden Euro brachte Italien kürzer laufende Staatsanleihen auf den Markt. Die guten Verkäufe der beiden Schuldenstaaten, mit deutlich niedrigeren Zinsen als befürchtet, führten zu einem Schub beim Euro und beim DAX. Der deutsche Aktienindex stieg über 6.200 Punkte, der Euro steht aktuell auf 1,2758 US Dollar, mit vermutlicher steigender Tendenz.

Das einzige, das heute wohl noch die Anleger verstören könnte, ist die Ratssitzung der EZB, die heute turnusmäßig stattfindet. Ob es zu einer Leitzinssenkung kommen wird? Für Kreditnehmer wäre dies eine frohe Nachricht, für Sparer eher deprimierend. Die langsam wieder steigenden Sparzinsen könnten im Zuge einer weiteren Senkung des Leitzinses fallen. Noch aber sind vor allem bei Tagesgeldkonten die Zinsen auf einem guten Niveau – mit einem Tagesgeldvergleich wie auf http://www.tagesgeldvergleich.cc/ lassen sich schnell die besten Zinsen für das eigene Geld herausfinden.
Der Leitzins steht damit heute im Fokus, eine entsprechend klare Aussage vom Rat der Europäischen Zentralbank könnte dem Euro wie dem Dax noch einen weiteren Schub geben.

Eine Antwort zu “Euro und Dax steigen dank Staatsanleihen-Verkauf – Leitzins im Fokus”

  1. Ponyhof sagt:

    Dank S&P verpufft dieser Schub wieder. Das da akutell Verschwörungstheorien aufkommen, dass der Euro absichtlich geschwächt wird oder sogar zerstört wird. Die aktuell Abstufung ist nach diesem Schub eigentlich nicht erklärbar.




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