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Kapitalmarkt

Top-Rating des Rettungsfonds EFSF weg

17. Januar 2012 –

Für die Währungsunion wird die Luft immer dünner. Während derzeit ein Euro-Land nach dem anderen herabgestuft wird, hat es nun auch den Rettungsfonds EFSF erwischt: das Top-Rating ist weg. Die US-Ratingagentur Standard & Poor`s ist nun wohl endgültig in den Feldzug gegen die Euro Zone gestartet – und nun wird es Zeit, endlich zu handeln. Die Rufe nach einer europäischen Ratingagentur werden immer lauter und die Vorschläge, wie sie aussehen und handeln soll, immer konkreter.

Außenminister Guido Westerwelle hat auch eine Lösung parat: eine eigene Ratingagentur für Europa sollte nach dem Vorbild der renommierten Stiftung Warentest fungieren und funktionieren. Dies sagte er "Neuen Osnabrücker Zeitung" – und könnte damit auch die richtige Gangart bestimmen.Bereits seit vielen Monaten gibt es die Forderungen nach einer europäischen Ratingagentur, passiert ist jedoch außer viel Reden bislang nichts, weil man sich auf keine gemeinsame Linie einigen konnte. Deshalb können die drei großen Ratingagenturen, Standard & Poor`s, Moody´s und Fitch munter weitermachen mit ihren Herabstufungen von Ländern aus der Währungsunion. Dass der Rettungsfonds EFSF nun auch eine Abstufung hinnehmen muss, sollte jedoch als eine Art Warnschuss verstanden werden. Wehrt sich die Euro Zone nun nicht endlich, dann wird es in wenigen Jahren keine Währungsunion mehr geben – zumindest nicht mehr so, wie es sie heute gibt.

Inzwischen haben sich die Aktienmärkte und auch der Euro gefangen. Dennoch ist jede Herabstufung im Rating eine Beschädigung der Stabilität unserer Währung – und bei jedem Börsenbeben verlieren zahlreiche Anleger einen Teil ihrer Ersparnisse. Es wird Zeit zum Handeln!

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