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Kapitalmarkt

DAX stürzt weiter ab

31. Januar 2014 –

Es ist ein schwarzer Freitag für Anleger, die auf im deutschen Leitindex gelistete Werte setzen. Der DAX stürzt weiter ab und verliert damit erneut an Boden. Es sind keine guten Nachrichten, welche die Öffentlichkeit heute erreichten. Die jährliche Inflation in der Eurozone ist Schätzungen zufolge auf 0,7 Prozent gesunken und entfernt sich damit immer weiter von der 2,0-Marke, welche die Europäische Union als Preisstabilitätsfaktor für wichtig ansieht.

Zugleich gab es in 14 Ländern der Euro-Zone einen starken Anstieg der Arbeitslosenquote. In Griechenland stieg die Erwerbslosenquote von 26,1 Prozent auf 27,8 Prozent, was natürlich die Frage aufwirft, inwieweit die finanziellen Rettungsmaßnahmen wie auch der niedrige Leitzins wirklich etwas gebracht haben sollen. Im immer mehr kriselnden Italien stieg die Arbeitslosenquote von 11,5 Prozent auf 12,7 Prozent. Insgesamt lag die Erwerbslosenquote im gesamten Euroraum bei 12,0 Prozent – und damit deutlich höher als in den EU28-Staaten, die insgesamt auf eine Arbeitslosenquote von 10,7 Prozent kommen.

Aktuell liegt der DAX mit einem Minus von 1,42 Prozent und damit 132,95 Zählern weniger als zum heutigen Handelsstart auf nur noch 9.240,53 Punkten. Es scheint, der Rausch der Anleger ist besänftigt und langsam kehrt Realismus ein nach einem Allzeithoch nach dem anderen.

Gewinner des heutigen Handelstags gibt es bislang nur zwei mit E.ON (plus 1,13 Prozent) und RWE (plus 0,15 Prozent), beides ausgerechnet Energieunternehmen. Alle anderen 28 im DAX gelisteten Unternehmen haben heute mit einem Minus ihrer Aktienkurse zu kämpfen. Am stärksten davon betroffen sind derzeit mit der Commerzbank (minus 4,33 Prozent) und der Deutschen Bank (minus 3,55 Prozent) zwei Banken, gefolgt von Fresenius (minus 3,47 Prozent) und der Deutschen Post (minus 2,72 Prozent).

Es wird sich nun zeigen müssen, ob sich das Blatt im kommenden Monat, das heißt auch, zum Beginn der neuen Handelswoche, wieder wird wenden können. Derzeit sieht es eher weniger danach aus und es stellt sich die Frage, ob der DAX im Februar 2014 gar wieder unter die Marke von 9.000 Punkten fallen könnte, nachdem verschiedene Experten den deutschen Aktienleitindex gar bald auf 10.000 Punkten und gar auf bis zu 11.000 Punkten gesehen hatten. Doch nach jedem Rausch kommt auch irgendwann der Kater, und genau dies erlebt das Frankfurter Börsenparkett derweil wohl mit einem abrauschenden DAX.

Wenn Sie an der Börse auch zu den Gewinnern gehören möchten, erfordert das neben ein wenig Glück, die richtige Wahl der Anlage. Entscheidend sind dabei auch die Kenntnisse zu verschiedenen Anlagestrategien. Denn neben kurzfristigen gibt es langfristige Anlagemöglichkeiten. Zudem muss nicht nur die Risikobereitschaft der Anleger, sondern auch seine Vorstellungen zum Anlagehorizont bekannt sein. Bei der richtigen Wahl einer Anlage, empfehlen wir Ihnen stets mit Vergleichrechnern bzw. -portalen zu arbeiten um die besten Angebote im Detail miteinander vergleichen zu können.

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