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Was beim Anbieterwechsel von Strom und Gas beachtet werden sollte

21. Januar 2011 –

Gas und Strom sind teuer geworden in den vergangenen Jahren. Nachdem erst der Gaspreis immer weiter in die Höhe sprang, gab es auch beim Strom einige Preisschübe – ein Ende davon ist nicht in Sicht. Verbraucherschützer raten deshalb auch zu einem Wechsel des Energieversorgers, doch nicht jeder ist gleich gut und mittlerweile scheinen sich auch schwarze Schafe in der Branche zu tummeln. Doch was sollte beachtet werden beim Anbieterwechsel von Strom und Gas, um auch das zu erhalten, was bezahlt wird?

Das wir Deutschen ein Volk der Sparer sind, ist in der ganzen Welt bekannt und wird von so manchem auch belächelt, auch wenn Strom sparen langsam “in” ist. Doch manches Mal ist die “Sparwut” dann doch größer als der Verstand, und dann ist man schnell dabei, Geld zu verlieren anstatt wirklich eine Ersparnis zu haben oder die versprochene Rendite auch zu erwirtschaften.

Bei dem Wechsel zu einem anderen Energieversorger sollte deshalb nicht nur auf den Preis geachtet werden, sondern auch auf die anderen Vertragskonditionen. Berechnet der Anbieter eine Kaution oder müssen die Bezugskosten statt mit einer monatlichen Abschlagszahlung gleich jährlich beglichen werden, ist eher Vorsicht walten zu lassen.

Während die Stadtwerke, die früher die einzigen Energieversorger waren, nur monatliche Abschlagszahlungen berechnen und normalerweise auch keine Kaution verlangen, es sei denn, jemand gerät während der Vertragslaufzeit in einen zu langen Zahlungsverzug – gehen so manche neuen Anbieter von Strom und Gas einen anderen Weg. Sie berechnen eine Kaution, die teilweise recht üppig ist, und verlangen zudem oftmals einen anderen Zahlungsrhythmus als den monatlichen.

Doch nicht jeder Stromanbieter und Gasversorger arbeitet nach dem gleichen Schema, weshalb es sich lohnen kann, den Anbieter zu wechseln, wenn er die entsprechenden Konditionen hat. Wer jedoch nur auf den Preis der Kilowattstunde schaut, der schaut dann möglicherweise irgendwann in die Röhre, wenn sein Energieversorger in die Pleite.

Derzeit ist deshalb auch das Unternehmen Teldafax stark in der Kritik, dem manche Netzbetreiber laut “Handelsblatt” bereits damit gedroht haben, den Netzzugang für das Unternehmen zu sperren. Dies würde bedeuten, die Kunden des Anbieters sitzen ohne den bereits bezahlten Strom da. Teldafax selbst produziert keinen eigenen Strom, sondern kauft ihn lediglich auf und benötigt dann die Stromnetze anderer Betreiber, um die Energie auch zu den Kunden zu bringen. Wie das “Handelsblatt” weiter berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Bonn mittlerweile gegen den Klaus Bath, den Chef von Teldafax – wegen möglicher Insolvenzverschleppung.

Doch das negative Beispiel bedeutet nicht, dass sich ein Wechsel von Stromversorger und Gasanbieter nicht lohnen kann. Ein Vergleich verschiedener Angebote im Bereich Gas und Strom und ein Wechsel kann sich deshalb finanziell richtig lohnen.

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