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Wird der Solidaritätszuschlag abgeschafft?

06. Juli 2011 –

Das Thema Steuersenkungen sorgt derzeit für ziemlich viel Streit – innerhalb und außerhalb der Regierungskoalition. Die einen sagen, es müssen unbedingt niedrigere Steuern her, während die anderen glauben, dass Steuersenkungen in dieser Phase eher wenig bis gar nichts bringen würden, außer weniger Geld in der Staatskasse. Nun kommt die FDP mit einem neuen Vorstoß: der Solidaritätszuschlag soll weg!

Der Solidaritätsbeitrag ist die wohl umstrittenste Steuer überhaupt hierzulande. Einstmals als eine Steuer für den "Aufbau Ost" und damit für kurze Zeit gedacht, ist der Soli zur Zwangsabgabe für alle geworden, und hat längst nicht mit der deutschen Einheit zu tun.

„Die Abschaffung dieser Zwangsabgabe ist über 20 Jahre nach der Deutschen Einheit längst überfällig“, sagte dazu der Chef der FDP-Fraktion in Nordrhein-Westfalen, Gerhard Papke, in einem Interview mit der Zeitung "Handelsblatt". Und spricht damit wohl Millionen von deutschen Bürgern aus der Seele. Papke weiter: "Keine Steuersenkung in Deutschland würde derart bejubelt wie das Ende des Soli.".

Es ist leicht, ihm zuzustimmen, denn der Soli hängt uns allen am Nacken – und ärgert auch die Sparer, die bei Kapitalerträgen auch noch Soli auf ihre Steuer bezahlen müssen. Ohne den Solidaritätsbeitrag würde unter dem Strich deutlich mehr Realzins (Nominalzins nach Abzug von Steuern und Inflation) übrigbleiben. Und auch vom Bruttoverdienst würde mehr Netto bleiben.

Dadurch würde auch die Kaufkraft in unserem Land gestärkt werden, und es würde dadurch auch wieder mehr Mehrwertsteuer eingenommen werden. Denn eigentlich ist es ganz einfach: je mehr Geld in der „Lohntüte“ steckt, desto mehr Geld wird auch wieder ausgegeben!

2 Antworten zu “Wird der Solidaritätszuschlag abgeschafft?”

  1. Baumann sagt:

    Endlich mal eine vernünftige Idee der FDP.
    Besser wäre es noch, Paul Kirchoff zum Finanzminister zu machen und
    sein Steuerkonzept umzusetzen.
    Thomas Baumann

  2. b.besserwisser sagt:

    Die Soli Lösung ist eine der sinnvollsten Möglichkeiten, denn nur wer Steuern bezahlt nuss den Soli bedienen!
    Die mit wenig Einkommen zahlen wenig Soli, die Mittelschicht und Gutverdienerzahlt zahlen überproportinal.
    Über das übliche Konsumverhalten, wird das Geld leicht wieder eingespielt. 19% für die Gruppe,
    Eine Änderung in Bundessteuern haben i.d. Regel zigmillionen Schriftwechselt zur Folge. Mit dem Soliwegfall wäre dies lediglich, massenhaft weniger Verwaltung. Wir, die berufstätigen Arbeitnehmer sparen! Die Indianer.




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