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GfK-Konsumklima im August 2012: Trübe Konjunkturaussichten und weniger Sparneigung

28. August 2012 –

Verschuldete Staaten in der Euro-Zone, finanzielle Hilfen auch aus Deutschland und eine schwächelnde Weltwirtschaft führen zu trüberen Konjunkturaussichten. Dies belegen derzeit gleich mehrere Prognosen führender Studien. Doch wie das heute veröffentlichte GfK-Konsumklima zeigt, wird in Deutschland weiter munter konsumiert – die Sparneigung hingegen nimmt ab, was zu einem stabilen Wert in der Konsumklimastudie des Marktforschers geführt hat.

Das GfK-Konsumklima für August 2012 zeigt klar, dass die Stimmung der Verbraucher sich langsam eintrübt. Nur leichte Verluste gibt es bei der Anschaffungsneigung und der Einkommenserwartung, die Konjunkturaussichten hingegen werden immer schlechter bewertet. Trotz der negativen Werte kommt es unter dem Strich zu einem Konsumklima-Gesamtindikator von 5,9, der zugleich auch für den kommenden Monat prognostiziert wird. Die sinkende Sparneigung der Verbraucher hält den Konsum trotz trüberer Aussicht weiterhin fast stabil.

Hierin zeigt sich, dass die niedrigen Sparzinsen langsam aber sicher ihre Wirkung zeigen. Nach mehreren Leitzinssenkungen liegt der wichtige Geldmarktzins auf nur noch 0,75 Prozent, die Zinsen für Sparprodukte wie Festgelder und Tagesgeldkonten sind gleich reihenweise gesunken. Anbieter, die hohe Zinsen bieten, wie die GEFA Bank (Empfehlung der Redaktion des Fachportals Tagesgeldvergleich.net), MoneYou (Testsieger im aktuellen Vergleich des Fachportals Tagesgeldvergleich.net) oder RaboDirect mit ihrem Tagesgeld, werden gleich massenweise überrollt mit Kontoneueröffnungen. Die niederländische Direktbank hat deshalb ihre Sparprodukte Ende der vergangenen Woche aus der Vermarkung genommen.

Eine Abnahme der Exporte in wichtige europäische Länder sowieso die Angst vor einer Ansteckung der Rezession spielen bei den Konjunkturerwartungen und den Aussichten für die deutsche Wirtschaft eine große Rolle. Die Angst vor einer wachsenden Inflation geht wieder um hierzulande, angesichts der teilweise kopflosen Handlungsweisen der Europäischen Zentralbank, die als Notenbank für die Währungsstabilität in der Euro-Zone zuständig ist. Dies gepaart mit den niedrigen Sparzinsen führt zu einem auch weiterhin großen Konsum.

Es hat den Anschein, die Verbraucher geben ihr Geld aus, solange es noch etwas wert ist. Der durchaus kritische Bundesbank-Chef Jens Weidmann sieht jedoch im Moment nicht die Gefahr einer Inflation für Deutschland. Wer sparen will, sollte sich dennoch nach gut verzinsten Anlagearten umsehen, und einen Teil seiner Ersparnisse auch in Sachanlagen wie Immobilien als Geldanlage in Sicherheit bringen. Die derzeit historisch niedrigen Zinsen für Baufinanzierungen können hier durchaus genutzt werden, um sich ein eigenes Heim anzuschaffen. Weitere Informationen zur derzeitigen Zinsentwicklung bei Hypothekendarlehen erhalten Sie zum Beispiel hier:

http://www.baufinanzierungsrechner.net/

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