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Strompreis wird weiter steigen – Anbieter mit Preisgarantie empfohlen

23. Januar 2013 –

Erst zum Jahreswechsel hatten zahlreiche Stromanbieter ihre Preise erhöht, doch die Preiserhöhungen beim Strom nehmen kein Ende. Laut Toptarif werden im Februar und März 2013 weitere 74 Energieversorger den Strompreis erhöhen, wie das Vergleichsportal aktuell mitteilte. Das bedeutet, weitere acht Millionen deutsche Haushalte sind von den kommenden Erhöhungen beim Strompreis betroffen – und ein Ende der Preisspirale beim Strom ist nicht in Sicht. Um bis zu 200 Euro wird sich damit der Preis für Strom je nach Anbieter und Haushalt erhöhen, im Schnitt sollen die in den kommenden zwei Monaten anstehenden Preiserhöhungen bei 12,1 Prozent liegen.

Um einem ständig weiter steigenden Strompreis zu entgehen, ist es durchaus empfehlenswert, einen Anbieterwechsel für Strom (und möglicherweise auch für Gas) anzugehen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass keine Vorkasse verlangt wird und auch keine Kaution – und dass der neue Anbieter eine langfristige Preisgarantie für den Strom gibt. Ansonsten könnte es passieren, dass der neu ausgewählte Stromanbieter schon kurz nach dem Wechsel selbst den Strompreis erhöht.

Doch selbst der mögliche Wechsel, um Geld beim Strom zu sparen, wird von vielen Verbrauchern immer noch kritisch gesehen. Vor allem die Pleite des Strom-Discounters Teldafax steckt den Wechselkunden noch in den Knochen, und auch die Zukunft von Flexstrom könnte vielleicht nach wie vor unklar sein.

Dennoch gibt es neben den gängigen Energieversorgern auch neue Anbieter, die durchaus einen Blick wert sind im Strompreis-Vergleich. Als einen wichtigen Punkt, um die Streu vom Weizen zu trennen, könnte dabei der möglicherweise angebotene Bonus gelten. Es sind nicht wenige Experten, die Stromangebote mit Bonus eher kritisch sehen, ebenfalls Abstand gehalten werden sollte von Anbietern, die Strom nur dann liefern, wenn beispielsweise entweder Vorkasse für ein ganzes Jahr hinterlegt und / oder gar noch eine Kaution gezahlt werden soll. Von beidem sollte möglichst Abstand gehalten werden, da im Falle einer Insolvenz das gesamte Geld möglicherweise weg ist und dann bei einem neuen Stromversorger erneut gezahlt werden muss.

Dies sollte jedoch nicht generell von einem Stromanbieterwechsel abhalten, um Geld zu sparen. Warum die Preise für Strom weiter steigen, machte Daniel Dodt, der Energieexperte bei TopTarif.de, gestern noch deutlich: "Ursache für die derzeitige Erhöhungswelle sind die gestiegenen staatlichen Abgaben und Umlagen im Zuge der Energiewende. Mittlerweile dürften mehr als 50 Prozent des Endkundenpreises auf Steuern, Pflichtabgaben und  -umlagen entfallen, die von den Versorgern an die Verbraucher weitergereicht werden."  Laut des Vergleichsportals wird erwartet, dass im Frühjahr fast alle Stromanbieter die Preise anziehen werden oder bis dahin angezogen haben.

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