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Geldanlage / Kapitalmarkt / News

Geldanlage im Jahr sechs nach Lehman

19. September 2013 –

Fünf Jahre nach der Pleite der US-Großbank, die von heute auf morgen ihre Tore schließen musste und die Welt in eine Finanzkrise stürzte, sind viele Anleger immer noch verunsichert. Geldanlage im Jahr sechs nach Lehman ist eine Herausforderung, der sich viele noch nicht stellen wollen, vor lauter Angst, wieder oder erstmals alles zu verlieren, was sie sich angespart haben. Doch ist Angst wirklich der beste Ratgeber bei der Geldanlage, oder ist es nicht eher so, dass genau diese große Verunsicherung dann zu den großen Fehlern bei der Wahl der Anlageart führt?

Geldanlage im Herbst 2013 und auch 2014 sollte deshalb aus anderen Gründen den der Angst geplant werden. Natürlich spielt die Sicherheit zumindest eines Teils der Ersparnisse eine große Rolle, wer jetzt jedoch nur noch auf sichere Anlagearten zielt, der merkt schnell, dass mit den gegenwärtigen Zinsen kein Blumentopf mehr zu gewinnen geschweige denn eine Rendite über dem Inflationsausgleich möglich ist.

Deshalb müssen sich Anleger, die eine tatsächliche Rendite erwirtschaften wollen, ihre Ängste der vergangenen Jahre aufgeben und sich aufmachen, sich eine neue, renditeorientiertere Anlageart suchen. Dies kann mit einem unterschiedlichen Risiko behaftet sein, am sinnvollsten ist es jedoch oftmals, sein angelegtes Geld zu streuen. Dies kann von sicher (Tagesgeld und Festgeld innerhalb der EU bis zur Anlagesumme von 100.000 Euro je Kunde, nicht je Konto bei einer Bank!) gehen bis zu mehr oder minder risikoreich.

Ob dafür ein Finanzberater nötig ist, diese Frage muss sich jeder Anleger wohl selbst beantworten. Gerade die Geschehnisse um die Pleite von Lehman Brothers und die vorab als vermeintlich sicher verkauften Zertifikate der US-Investmentbank haben gezeigt, dass Finanzberatung nicht immer dem Kunden zugutekommt. Viel wichtiger ist es für jeden Anleger, sich selbst zu informieren, über die Risiken, die es bei einer bestimmten Anlageart wirklich gibt. Geldanlagen, die einem gar nichts sagen, und bei denen zwar ein großes Renditeversprechen gegeben wird, die aber in sich nicht wirklich schlüssig sind, kann man dabei getrost beiseitelassen.

In Geldanlage im Jahr sechs nach Lehman gilt dabei vor allem eines: sich seiner Anlagewünsche wie auch des Risiko seiner gewünschten Anlagearten bewusst zu sein. Geld anlegen ist nun mal, wenn die Rendite hoch sein soll, immer auch ein Risiko. Wenn man sich dies klarmacht als Anleger, hat man schon halb gewonnen – zumindest einen bewussteren Umgang mit dem Thema Geldanlage.

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