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News / Vorsorge

Statt Kapitallebensversicherung lieber eine Risiko-LV abschließen?

20. September 2013 –

Vor wenigen Wochen hat die „Süddeutsche“ berichtet, dass Lebensversicherungen zunehmend Probleme haben mit den niedrigen Zinsen und dadurch zum Teil nicht mehr in der Lage sind, die Erträge, die sie ihren Kunden zugesagt haben, überhaupt noch zu realisieren. Laut Aussage der Tageszeitung haben sich deshalb mehr als zehn Versicherer an die BaFin gewandt, um „zeitweise die Vorschriften zur Beteiligung der Kunden an ihren Gewinnen auszusetzen“, wie es in der Zeitung heißt.

Die Probleme der Lebensversicherer mit dem früher hohen Garantiezins zeigt sich damit deutlich auf, haben sich doch in ihren Altverträgen Zinsen garantiert für ihre Kapitallebensversicherungen, die sie jetzt kaum mehr in der Lage sind, zu halten sind. Inzwischen liegt der Garantiezins bei nur noch 1,75 Prozent p.a. und ist damit, angesichts der hohen Kosten, die für die Versicherten für eine Kapitallebensversicherung anfallen, ein reines Grab für die Zinsen. Angesichts dieser Tatsache stellt sich erneut die Frage, ob sich eine Lebensversicherung als Kapitalanlage wirklich lohnt, oder ob es nicht viel sinnvoller ist, die Absicherung für den Todesfall von der Geldanlage zu trennen. Im Zuge dieser Frage boomt natürlich auch der Handel mit Policendarlehen sowie dem Verkauf von Lebensversicherungen, zu welchem interessierte Leser etwa auf http://www.lebensversicherung-verkaufen.net/ einen Anbietervergleich finden.

Denn: wer eine Kapitallebensversicherung abschließt, erhält zwar am Ende eine Rendite, muss dabei aber auch bedenken, dass diese Form der Geldanlage immer auch Kosten mit sich bringt – wie es beispielsweise Anlagearten wie das Festgeld nicht haben. Deshalb ist es durchaus überlegenswert, die beiden Paar Stiefel, die Anlage auf der einen Seite und die Todesfall-Absicherung auf der anderen Seite, voneinander zu trennen. Das heißt: für den Todesfall wird eine günstige Risiko-LV abgeschlossen statt einer teuren Kapitallebensversicherung, und für den Aufbau von Kapital wird ein (derzeit aufgrund der niedrigen Zinsen einer eher mittelfristiges) Festgeldkonto eröffnet.

Das Führen eines Festgeldkontos ist, anders als eine Kapital-LV kostenlos und bis zu einem bestimmten jährlichen Zinsertrag von der Abgeltungssteuer befreit. Siehe dazu auch unsere Informationen über den Freistellungsauftrag. So fallen auf der einen Seite keine Kosten für den Kapitalanteil an und Risikolebensversicherungen sind gerade bei Direktversicherern, die ohne Vertreter und Makler auskommen, günstig zu bekommen, und dies mit einer guten Absicherungssumme für den Todesfall.
Die Lage der Lebensversicherer hat inzwischen auch dazu geführt, dass sich ein Versicherer nach dem anderen von dem Garantiezins in seinen Neuverträgen abwendet und als Altersvorsorge Kapitallebensversicherungen anbietet, bei denen es keine Garantieverzinsung mehr gibt. Ob sich solche Verträge angesichts der sowieso hohen Kosten für solche Versicherungen überhaupt lohnen, sei mehr als dahingestellt. Deshalb können wir nur empfehlen, sich nach einer guten Risikolebensversicherung umzusehen, mehr Informationen zu dieser Todesfall-Absicherung erhalten Sie unter anderem hier.

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