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Kapitalmarkt / News

GfK-Konsumklimastudie für Deutschland für September 2013: Anstieg auf 7,1 Punkte

25. September 2013 –

Die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Deutschland für September 2013 zeigen, dass die Konjunktur hierzulande weiter sehr belebt ist. Zwar gibt es Einbußen bei der Einkommenserwartung, aber da diese immer noch auf sehr hohem Niveau liegt, führt dies zu keinem Einbruch beim Gesamtindikator der neuesten GfK-Konsumklimastudie.

Dieser liegt für Oktober auf 7,1 Punkten, nachdem der Wert im September bei nur 7,0 Punkten gelegen hatte. Befeuert wird der Indikator von der Tatsache, dass sowohl die Konjunkturerwartung wie auch die Anschaffungsneigung zulegen konnten und dies stärker wog als die Einbußen bei der Einkommenserwartung.

Die Konjunkturerwartung „zeigt einen klaren Aufwärtstrend“, wie das Nürnberger Marktforschungsinstitut dazu schreibt. Damit bestätigen sich auch die Prognosen, die davon ausgehen, dass der deutschen Konjunktur ein belebter Herbst bevorsteht in diesem Jahr. Und auch die Lust der Verbraucher am Konsum ist ungebrochen, hier wurde laut GfK der Spitzenwert aus dem Monat August noch einmal überboten werden. Dafür wies die Einkommenserwartung den zweiten Monat hintereinander einen Rückgang auf, bleibt aber weiter auf sehr hohem Niveau. Wie die Marktforscher vom GfK dazu schreiben, ist „der Trend der Konjunkturstimmung klar aufwärts gerichtet“, der Indikator Konjunkturerwartung stieg auf 10,7 Punkte und damit um gleich 8,9 Punkte.

Schlecht sieht es indes mit der Sparneigung der Deutschen aus. Das niedrige Zinsniveau der gängigen Sparformen sorgt weiter für Verdruss bei den Sparern. Dies könnte einer der Gründe für den Anstieg der Kauflaune der Bundesbürger sein, da diese derzeit ihr Geld wohl lieber in den Konsum stecken als dieses auf schlecht verzinsten Sparkonten anzulegen. An den niedrigen Zinsen wird sich in absehbarer Zeit jedoch wohl kaum etwas ändern. Die Europäische Zentralbank will die Niedrigzinspolitik auch in der nächsten Zeit beibehalten, und solange diese nicht den Leitzins wieder erhöht, wird es auch keinen nennenswerten Anstieg der Sparzinsen geben, sondern eher einen weiteren Absturz.

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