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Kapitalmarkt / News / Wirtschaft

Die USA vor der Pleite?

02. Oktober 2013 –

Die Weltwirtschaft steht vor einer neuen Krise. Den USA droht die Pleite, das Land ist dank des nicht vorhandenen neuen Staatshaushalts regelrecht lahmgelegt. Viele Experten außerhalb der USA sprechen gar von einer „Geiselhaft“, nur weil sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen neuen Haushalt einigen können.

Zum 17. Oktober droht damit gar eine Staatspleite, die hohe Verschuldung der USA hat sie bereits mehrfach an den Rand einer Pleite gebracht. Die politische Elite in Übersee schadet jedoch sowohl ihrem eigenen Land, ihrer eigenen Währung wie auch anderen Staaten. Noch sind die USA, wenn man es mag oder nicht, nun mal die Wirtschaftsnation Nummer 1 in der Welt, auch wenn ihnen andere Staaten auf den Fersen sind. Doch sollte das Land mit fliegenden Fahnen in den Staatsbankrott rauschen, dürfte dies einen weltweiten Knall geben, der die globale Wirtschaft sowie die Finanzmärkte nachhaltig beschädigen dürfte.

Denn nicht nur innerhalb der USA selbst findet durch das derzeitige Verhalten eine Lähmung statt, auch die Weltwirtschaft ist von dem Handeln bzw. Nichthandeln der dortigen Regierung und Opposition betroffen. Für Deutschland beispielsweise sind die USA ein wichtiger Exportpartner, eine erneute Konjunkturverschlechterung dort würde sich auch an den wieder schlechter werdenden deutschen Außenhandelszahlen zeigen.

Und vor allem eines ist eine unschöne Begleiterscheinung für die USA selbst: die eigene Währung, der USD, wird damit beschädigt. Die Leitwährung verliert erneut an Fahrt und wird auch weiter verlieren, solange die Haushalts-Probleme nicht in den Griff bekommen werden. Damit gewinnt der Euro heute erneut gegenüber dem Dollar, und es wird sich in den kommenden Jahren zeigen müssen, wie weit sich der US Dollar überhaupt noch von anderen Währungen abgrenzen kann als Weltreservewährung. China steht auf dem Sprung mit seinem Yuan, der früher oder später auch in den offenen Handel wird, ohne dass der Wert der Währung von der eigenen Regierung festgelegt wird. Und auch der Euro dürfte zur Gefahr werden für den Dollar, sollten sich die Probleme in der Euro-Zone lösen lassen, aber die USA in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nun stets erneut das Spiel spielen mit dem Haushalt, der Schuldenobergrenze und damit der drohenden Pleite des ganzen Staates und dem darauffolgenden Absacken der eigenen Währung.

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